Mit 16 Jahren schwanger
Nina wurde während des dritten Sekundarschuljahres vom damaligen gleichaltrigen Freund schwanger.
Die erste Zeit war krass: Sie sagte ihren Eltern nichts von der Schwangerschaft, bis ihre Mutter
dies im 2. Monat selbst bemerkte. Nina hatte Angst davor, dass sie von den Eltern verurteilt und
vielleicht sogar weggeschickt würde. Vorerst war es auch wirklich ein Schock für die Eltern
und es folgte eine Zeit gegenseitigen Schweigens.
In ihrem Umfeld meinten viele, eine Abtreibung sei heute kein Problem mehr. Nina hätte sich
beinahe mitreissen lassen. Ihre Eltern konnten sie jedoch davon überzeugen, ihr Kind anzunehmen.
Heute ist Nina sehr froh darum!
Offenherzige und tatkräftige Unterstützung durch die Eltern
Nachdem die Eltern verkraftet hatten, dass Nina ein Kind erwartet, halfen sie tatkräftig mit,
ein Umfeld der Zuversicht und der Freude am Kind zu schaffen. Sie boten Nina beispielsweise an,
ihr Kind mitzubetreuen. Die Eltern ermöglichten durch ihre Unterstützung eine fundierte Ausbildung
und helfen mit, dem Leben von Nina und ihrer Tochter Lebenssinn und Zukunft zu geben.
Die Eltern, Max und Sonja Walder, sagen:
"Wir sind überzeugt, dass jedes Menschenleben - auch ein ungeplantes - ein Geschöpf Gottes ist.
Wir setzen uns darum gerne für Nina und Vivian ein, selbst wenn dies für uns mit Einschränkungen
verbunden ist. Vivian ist für uns eine grosse Freude und Bereicherung."
"Seit ich mir bewusst bin, was eine Abtreibung wirklich bedeutet, ist für mich
der Gedanke an Abtreibung ein Horror. Ich könnte dies vor meinem Gewissen niemals verantworten.
Zum Glück wurde ich von einer Abtreibung meines eigenen Kindes abgehalten."
Nina Walder |
|