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Ich fühlte mich allein gelassen
Die Probleme begannen mit der Diagnose, dass mein Kind behindert sein könnte. Die Ärzte
rieten mir zur Abtreibung. Ich fühlte mich von meinem damaligen Mann völlig allein gelassen.
Vergeblich erhoffte ich mir, dass er mir sagt: "Ich liebe Dich. Ich liebe auch unser Kind
bereits jetzt, gleichgültig ob es gesund oder behindert zur Welt kommt."
Die Abtreibung war für mich schrecklich, entwürdigend
Ich fühlte mich bei der Abtreibung wie ein Stück Vieh, das zur Schlachtbank gebracht wird.
Ich erhielt eine Spritze, und unverzüglich wurden meine Beine mit scheusslichen Riemen an
Metallbügeln befestigt. Man hätte wenigstens warten können, bis ich mit der Narkose
weggetreten bin.
Die Abtreibung verfolgte mich
Jahrelang hatte ich Unterleibsschmerzen. Albträume verfolgten mich und ich konnte kaum mehr
in den Spiegel sehen. Immer wieder hatte ich auch das Gefühl, mein Kind stehe vor mir und
sage mir: "Wieso hast Du mir meine Chance genommen?" Dass ich schliesslich Hilfe für die
Bewältigung dieses Traumas erhielt, verdanke ich einem glücklichen Umstand. Lassen Sie sich
als Schwangere in Not nicht einschüchtern, und geben Sie Ihrem Kind seine Chance. Denken Sie
daran: Es gibt Organisationen, die Ihnen und Ihrem Kind unbürokratisch helfen.
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Nadja ist ein sehr liebes, fröhliches Kind. Sie bereitet ihren Eltern viel Freude.
Kinder mit Down Syndrom dürfen heute oft nicht mehr zur Welt kommen und werden zu einem
späten Zeitpunkt abgetrieben. |
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