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Drei Töchter
ABTREIBUNG
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    Freitag 29.8.2014
    FREI SEIN ? !

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    Es war immer mein grösster Wunsch, drei Töchter zu haben, soweit ich zurück denken kann. Nach der Geburt unserer zweiten Tochter schien mir dieser Wunschtraum plötzlich in Reichweite. Aber mein Mann wollte von einem dritten Kind nichts wissen. Ich habe das irgendwann akzeptiert.

    Im Januar 2005 haben wir alle Kindersachen weggegeben und angefangen, konsequent zu verhüten. Viereinhalb Monate später hat mir mein Frauenarzt gesagt, dass ich in der sechsten Woche schwanger sei. Damals waren unsere Töchter drei und eineinhalb Jahre alt. Ein Welt brach für mich zusammen. Mein Mann wollte dieses Kind nicht, riet mir zur Abtreibung. Anfangs habe ich mich gewehrt, ich habe schliesslich das kleine Herzchen beim Ultraschall schlagen sehen. Wie konnte ich das Kindchen da Abtreiben? In der neunten Schwangerschaftswoche habe ich mich trotzdem zur Abtreibung entschlossen. Ich wollte nicht auf die neu gewonnen Freiheiten verzichten. Aber von diesem Moment an, wo ich meinem Mann meinen Entschluss mitteilte, ging es mir miserabel. Ich habe stundenlang, tagelang geweint. In der zehnten Schwangerschaftswoche am Dienstag hatten wir den Termin für das Aufklärungsgespräch mit meinem Frauenarzt, am Freitag den Termin zur Abtreibung.

    Am Vorabend zum Aufklärungsgespräch surfte mein Mann nochmals durchs Internet nach Infos zu Abtreibungen und landete auf dieser Homepage. Wir haben die Berichte Seite für Seite, von vorne bis hinten gemeinsam durch gelesen. Ich war am Boden zerstört, habe geweint wie in meinem ganzen Leben noch nie. Als wir durch waren, haben wir uns zusammen gesetzt und die Situation nochmals überdacht. LeonoraAm Dienstag gingen wir dann zum Frauenarzt, aber nicht, um über die Abtreibung zu sprechen, sondern zu einem normalen Schwangerschaftsuntersuch. Wir haben uns gemeinsam für dieses Kind entschieden.

    Leonora kam am 17. Januar 2006 zur Welt. Sie hat mit fünf Wochen durchgeschlafen, ist von allen unseren Kinder die unkomplizierste, sie ist eine fröhliche kleine Prinzessin, ein richtiger Sonnenschein. Wir alle haben einen Narren an ihr gefressen. Ich bin heute noch jeden Tag unendlich dankbar dafür, dass dieses süsse kleine Mädchen zu unserer Familie gehört. Diese Homepage und ihre zum Teil erschütternden Lebensbeichten haben dazu beigetragen, dass wir die ganze Situation nochmals überdacht haben. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, auch unsere Geschichte hier nieder zu schreiben. Ich rate allen Frauen, die sich nicht absolut und 100 Prozent sicher sind, bei denen auch ein noch so kleiner Zweifel da ist, ja nicht abzutreiben. Niemals!

    Daniela & Marco mit ihren drei Töchtern, Schweiz


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