Der
Schwangerschaftsabbruch ist in der
Schweiz und in vielen Ländern Europas längst legalisiert und zum Alltag geworden. Es wird kaum noch
gross darüber diskutiert. Wie sinnvoll es war, Frauen in schwierigen Lebenssituationen, die einen
Schwangerschaftsabbruch vornahmen, zu kriminalisieren, ist sicher fraglich.
Unbestritten
ist für mich aber auch, dass sich hinter dem nun eingetretenen Schweigen eine schreckliche Wahrheit
von unerträglichem Ausmass verbirgt, zu der ich nicht einfach schweigen kann.
Ohne
moralisierend sein zu wollen, bin ich überzeugt, dass eine Gesellschaft, die das werdende Leben als
"Wegwerfware" betrachtet, zutiefst in einer Krise steckt. Ich bin überzeugt, dass wer ein
Kind, der Karriere, dem Geld oder dem bequemen Leben opfert, am wahren Leben vorbei lebt und dadurch
viel Freude, Erfüllung und Zufriedenheit verliert.
Deshalb
möchte ich hier mit Lebensberichten und Statements einzelner Menschen auf die Tragödien, die sich
tagtäglich in unserer nächsten Umgebung abspielen, hinweisen.
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