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Suizidrate bei Frauen nach
Abtreibung am höchsten
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    Springfield, IL (Nov. 29, 2005) – Verglichen mit Frauen, die im letzten Jahr nicht schwanger waren, ist die Todesrate durch Suizid, Unfälle und Mord bei Frauen, die im letzten Jahr abgetrieben haben, 248% höher. Dies zeigt eine während 13 Jahren bei der gesamten Bevölkerung von Finnland durchgeführte Studie.
    Die Studie zeigt ebenfalls auf, dass die Zunahme der Todesrate vorwiegend auf Suizide zurück zu führen ist. Die Suizidrate bei Frauen, die abgetrieben haben, ist sechsmal höher als bei Frauen, die eine Geburt hatten und doppelt so hoch wie bei Frauen die eine Fehlgeburt hatten.
    DieAbtreibung und Suizid epidemiologische Studie welche im „European Journal of Public Health” erschienen ist, wurde von Finnlands „National Research and Development Center for Welfare and Health” geleitet. Die Forschung benutzte dazu die Daten aller Todesfälle von 1987 - 2000 in Finnland bei Frauen im gebärfähigen Alter (15 bis 49).
    Währendem das Risiko bei einem Suizid, einem Unfall oder durch Mord zu sterben bei Frauen die innerhalb des letzten Jahres abgetrieben hatten am höchsten ist, ist es bei Frauen die während dem letzten Jahr geboren haben am geringsten, etwa halb so gross wie bei Frauen die nicht schwanger geworden sind. Das Todesfallrisiko bei Frauen, die eine Fehlgeburt, eine Bauchhöhlen - oder Eileiterschwangerschaft hatten, ist nicht signifikant höher als bei Frauen, die nicht schwanger waren.
    Diese neue Studie bestätigt Resultate von früheren Studien, die in Finnland und den USA durchgeführt wurden und herausgefunden hatten, dass das Todesfallrisiko bei Frauen, die abgetrieben haben 3,5 mal höher ist, als bei Frauen, die geboren haben.
    Zusätzlich haben Forscher welche eine Studie bei 173'000 kalifornischen Frauen durchführten, herausgefunden, dass bei Frauen, die abgetrieben haben die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten 8 Jahren zu sterben 62% höher ist. Diese Studie fand auch heraus, dass die Zunahme hauptsächlich bei Suiziden (154%) und Unfällen (82%) war.
    Der Leiter dieser kalifornischen Studie, David Reardon, Ph.D. sagte, dass Studien, bei der alle Daten einer Person zusammengeführt werden (record-linkage), äusserst wichtig sind, um ein aussagekräftiges Bild des mit Schwangerschaft und Abtreibung zusammenhängenden Todesfallrisikos zu erhalten. In vielen Fällen haben die Beamten, die die Todesursache feststellen, einfach keine Möglichkeit, herauszufinden, dass eine Person eine Abtreibung gehabt hat. Deshalb sind Studien, bei denen alle Daten einer Person zusammengeführt werden, so wichtig. (record-linkage studies)
    In der Tat, eine andere neue Studie des finnischen Gesundheitsministeriums fand heraus, dass 94% der Todesfälle, bei denen die Frau vorher abgetrieben hatte, nicht mit dem Todesschein identifiziert werden konnten. Diese Ergebnisse decken sich mit den Daten des „Centers for Disease Control” der USA.
    Frühere Studien haben ebenfalls aufgezeigt, dass Abtreibung zu einer Zunahme folgender Störungen führt: Suchtverhalten, Angststörungen, Schlafstörungen, Suizidgedanken, psychische Erkrankungen, Beziehungsprobleme, Risikoverhalten. Diese wiederum führen dazu, dass das Risiko bei einem Unfall oder einem Suizid zu sterben erhöht ist.
    Aus all den oben genannten Gründen wird das medizinische Fachpersonal dazu aufgerufen, all diesen Risiken besondere Beachtung zu schenken.
    David Reardon, der Leiter der Studie stellt fest:
    „Frauen, die abtreiben wollen, sollten darüber informiert werden, dass Abtreibung zu massiven physischen und psychischen Gesundheitsstörungen führen kann und dass sie der vielen psychischen und physischen Gesundheitsvorteile einer Geburt beraubt werden.”
    „Besonders wichtig ist es auch für das medizinische Fachpersonal, die Risikofaktoren einer Abtreibung zu berücksichtigen, um so eine mögliche gesundheitliche Gefährdung frühzeitig zu erkennen, die bei diesen Frauen erwiesenermassen am höchsten ist. Die Frauen darin zu unterstützen, ihre emotionalen Probleme im Zusammenhang mit der Abtreibung zu lösen, hilft diesen nicht nur sich besser zu fühlen, sondern rettet möglicherweise deren Leben!

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    Quellen:
    www.afterabortion.info/news, übersetzt aus dem Englischen von Benjamin Gimmel.
    M. Gissler et. al., "Injury deaths, suicides and homicides associated with pregnancy, Finland 1987-2000," European J. Public Health 15(5):459-63 (2005).
    M Gissler et. al., "Pregnancy Associated Deaths in Finland 1987-1994 -- definition problems and benefits of record linkage," Acta Obsetricia et Gynecologica Scandinavica 76:651-657 (1997).
    DC Reardon et. al., "Deaths Associated With Pregnancy Outcome: A Record Linkage Study of Low Income Women," Southern Medical Journal 95(8):834-41 (2002).
    M. Gissler, et. al., "Methods for identifying pregnancy-associated deaths: population-based data from Finland 19872000," Paediatr Perinat Epidemiol 18(6): 448-55 (2004).
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