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Aufmerksamkeitsstörung
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Zusammenfassung
POS / ADS / ADHS
ZusammenfassungUrsache und HäufigkeitSymptome und DiagnoseTherapie und PrognoseErfahrungsberichtLebensgeschichte: «Mein neues Leben in Christus»

GESCHICHTEN
KURZGESCHICHTE
Freitag 4.7.2008
FREI SEIN ? !

Diese kindliche Störung wird auch als Aufmerksamkeits-Defizit- und Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bezeichnet. Zwischen 2-10 % der Kinder leiden an Aufmerksamkeitsstörungen oder am hyperkinetischen Syndrom, Jungen dabei deutlich häufiger als Mädchen. Die Ursache dafür dürfte nach neuesten Forschungsergebnissen in erster Linie eine Funktionsstörung bei der Signalübermittlung im Gehirn sein. Die auftretenden Symptome sind Konzentrationsstörungen sowie Störungen der Informationsverarbeitung und Gedächtnisbildung, seltener auch eine motorische Hyperaktivität und gesteigerte Reizbarkeit. Die Diagnose erfolgt durch die Krankengeschichte, eine körperliche Untersuchung und neuropsychologische Tests. Die Behandlung basiert auf medikamentöser Einstellung und wird ergänzt durch Beratung, Aufklärung, Verhaltens- und Psychotherapie.

Nach heutiger Auffassung, die sich vor allem auf neuere Untersuchungen aus den USA stützt, ist die relativ häufig vorkommende Aufmerksamkeitsstörung (ADS, ADHS) das Resultat einer biochemischen Funktionsstörung im Bereich der Informationsverarbeitung zwischen einzelnen Hirnabschnitten. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Dopamin.

Ältere Bezeichnungen für das gleiche Krankheitsbild sind u.a. die "Frühkindliche leichte Hirnschädigung" oder das "Hyperkinetische Syndrom (HKS)". Die Störung bezieht sich keineswegs nur auf das Kindesalter und das Erscheinungsbild ist sehr vielgestaltig; es reicht vom bekannten "Zappelphilipp" über brav-träumerische Mädchen, depressiv orientierungslose Jugendliche bis hin zum hochbrillanten zerstreuten Professor.

Diese kindliche Verhaltensstörung wurde im Jahr 1845 das erste Mal von dem Frankfurter Nervenarzt Heinrich Hoffmann in dem Buch der "Struwelpeter" literarisch dargestellt. Aber erst im Jahr 1987 erhielt diese Störung durch den amerikanischen Psychiatrieverband ihre heute noch gültige medizinische Bezeichnung ADHD und im Deutschen ADHS.
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