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Geschichte und Häufigkeit
BORDERLINE
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KURZGESCHICHTE
Montag 13.10.2008
FREI SEIN ? !

Die Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung bedeutet eine tiefe Beeinträchtigung der Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen. Der Begriff Borderline (=Grenzlinie) wird seit der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts verwendet und bedeutete ursprünglich, dass diese Störung Borderlien - Geschichte - Häufigkeitzwischen den Neurosen und den Psychosen anzusiedeln ist. Heute wissen wir, dass es sich bei Borderline um eine eigenständige Erkrankung handelt, auch wenn sie Züge verschiedener anderer Erkrankungen in sich trägt. Vor etwa 25 Jahren ist die Borderline-Störung als psychische Erkrankung in die psychiatrischen Klassifikationssysteme aufgenommen worden.

An der Borderline-Störung leiden nach unterschiedlichen Schätzungen etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung, zirka 2/3 davon sind Frauen. Es wird angenommen, dass Missbrauchserfahrungen in der frühen Kindheit die Borderline-Störung mit verursachen können. Wahrscheinlich sind Frauen auch deshalb häufiger betroffen, weil sie in ihrer Kindheit öfter Missbrauchserfahrungen ausgesetzt sind als Männer.
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