Weiterführende Links:
Bild btopl.jpg wurde nicht geladen
Depressionen
Zum ForenbereichForum
Newsletter abonnierenNewsletter
GästebuchGästebuch
Diese Seite weiter empfehlenTell a Friend
Bild btexts.jpg wurde nicht geladen
Antidepressive Medikamente (Antidepressiva)
DEPRESSION
DefinitionUrsachenSymptomeEinteilung und VerlaufSuizidgefahrBehandlung
  • Übersicht
  • Medikamente
  • Psychotherapie
  • Familientherapie
  • Manie
  • Lichttherapie &
        Schlafentzug
    ErfahrungsberichtDie dunkle InselLebensgeschichte: «Selbstmord oder neues Leben?»

  • GESCHICHTEN
    KURZGESCHICHTE
    Donnerstag 17.5.2012
    FREI SEIN ? !

    Zur Verfügung stehen viele unterschiedliche Präparate, die sich in drei Gruppen einteilen lassen: «klassische» (sog Trizyklika), «neuere» (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) Antidepressiva Alle diese Medikamente wirken auf das Gehirn mit dem Ziel, die veränderte Aktivität bestimmter Hirnzentren günstig zu beeinflussen und so zu einer Stimmungsaufhellung beizutragen Im Gegensatz zu Drogen und anderen Medikamenten ist bei Antidepressiva keinerlei Suchtgefahr oder körperliche Abhängigkeit bekannt. Es ist wichtig zu wissen, dass Antidepressiva - im Gegensatz z.B. zu einer Kopfwehtablette - nicht sofort wirken.

    Frühestens nach einigen Tagen darf mit einer Stimmungsaufhellung gerechnet werden, die für die Betroffenen anfänglich meist unmerklich und langsam erfolgt Alle Antidepressiva unterstehen der Rezeptpflicht und sollen nur nach Absprache mit behandelnder Ärztin oder behandelndem Arzt in der Dosis verändert oder mit anderen Medikamenten kombiniert werden Üblicherweise wird zu Beginn einer Behandlung eine niedrige Dosis gewählt, um den Organismus an das Medikament zu gewöhnen; danach erfolgt eine schrittweise Erhöhung. Gehen die Symptome nicht zurück oder treten zu starke Nebenwirkungen auf, soll das Präparat gewechselt werden Leider gibt es bis heute noch keine Möglichkeit, die Wirkung eines einzelnen Antidepressivums bei einem bestimmten Menschen sicher vorherzusehen; es ist also keineswegs eine schlechte Therapie oder gar das Versagen der Betroffenen, wenn mehrere Medikamente «ausprobiert» werden müssen. Nach Abklingen der Beschwerden neigen viele Betroffene dazu, das Antidepressivum frühzeitig abzusetzen, was die Gefahr eines Rückfalles erhöht. Deshalb sollte das Beenden einer Therapie immer in Absprache mit der Ärztin bzw. dem Arzt erfolgen.

    Als Faustregel gilt, dass nach Normalisierung der Stimmung während mindestens sechs Monaten mit der gleichen Dosis weiter behandelt werden sollte, danach kann eine langsame Reduktion vorgenommen werden. Bei schweren wiederkehrenden Depressionen ist eine Langzeitbehandlung über Jahre in Betracht zu ziehen, da dadurch u U. die Beschwerden dauerhaft gelindert werden können.

    Wie alle Medikamente besitzen auch Antidepressiva Nebenwirkungen, die mit dem Arzt oder der Ärztin genau besprochen werden sollten. Häufig sind sie vorübergehend und harmlos (z.B. Müdigkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, Übelkeit) und können durch langsame Dosissteigerung umgangen werden. Gelegentlich sind sie aber so stark ausgeprägt, dass ein Medikament nicht weiter verabreicht werden kann (z.B. Unruhe, Schlaflosigkeit, Allergie).
    Abhilfe schafft dann der Wechsel auf ein Präparat aus einer anderen Stoffklasse.
    zurück zurück zum Seitenanfang weiter
     
  • Suizid / Selbsttötung
  •  
  • Psychisches Trauma
  • © 2003-2012 Sonja Blum   DisclaimerImpressumSiteMapNachricht an  Webmaster