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Menschen
mit Down-Syndrom haben typische körperliche Merkmale: ein flaches
Gesicht, schräge Lidachsen, eine Hautfalte am inneren Augenwinkel, kleine Ohren,
breite Hände mit kurzen Fingern und eine durchgehende Handfurche. Sie haben eine
Muskelschwäche (Hypotonie), die besonders bei den Babys auffällt. Sie wachsen
langsamer und erreichen eine Körpergröße, die unterhalb des Durchschnittes
liegt. Das Körpergewicht ist in den ersten Jahren meist unterdurchschnittlich,
nach der Pubertät ist eine Neigung zu starker Gewichtszunahme typisch. In 40% -
60% treten verschiedenartige Herzfehler auf. Anomalien des Verdauungstraktes
gibt es etwa in 10%. Die Fehlfunktionen der Schilddrüse kommen gehäuft vor.
Durch Abweichungen im Immunsystem kommt es häufig zu Infekten der oberen
Luftwege und zu Mittelohrentzündungen. Viele Kinder haben Sehstörungen.
Schwerhörigkeit kann die Folge der häufigen Mittelohrentzündungen sein.
Leukämien kommen etwas häufiger vor als bei Menschen ohne Down-Syndrom vor. Die
Entwicklung der Menschen mit Down-Syndrom verläuft insgesamt verzögert. Das wird
deutlich bei der Sprachentwicklung aber auch bei der motorischen Entwicklung.
Die intellektuellen Fähigkeiten sind vermindert, wobei der Grad sehr variabel
ist. Nur ein geringer Teil der Menschen mit Down-Syndrom ist schwergradig
geistig behindert (weniger als 10%).
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