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-MIA-

Anmeldungsdatum: 13.08.2008 Beiträge: 96
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Verfasst am: Do 14.Aug.2008 20:43 Titel: Was macht ihr bei Panikattacken? |
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hallo... vielleicht erzähle ich erst einmal wie das bei mir abläuft...
also, wenn ich eine panikattacke bekomme (meistens nachts), wache ich auf und bin ganz unruhig, ich bekomme starke bauchschmerzen, die sich immer weiter intensivieren... mir wird schwarz vor augen, ich taumel und kippe auch furchaus um und bleibe bewusstlos liegen... wenn es ganz schlimm ist.
heute morgen bin ich ziemlich früh aufgewacht und diese angst und die bauchschmerzen wurden bald unerträglich... hab gerade noch geschafft mit meinen zitternden händen meine notfalltablette (tavor), aufzureißen und einzunehmen... gott sei dank, sie linderte die beschwerden auf ein erträgliches maß... ganz verschwunden war die angst jedoch nicht...
ich leide zwar schon lange unter angst und anderen psyvhosomatischen erscheinungen (wie die schmerzen), aber heute habe ich zum erstn mal zu meinen notfall medis gegriffen...
was macht ihr, wenn ihr eine panikattacke bekommt?
nehmt ihr bestimmte medikamente?
habt ihr auch so schlimme schmerzen?
habt ihr irgendetwas, das euch in dieser situation hilft?
(mir hilft nix, ich kann niemanden um mich haben auch licht oder muik verstärken die misere nur noch...)
freu mich auf eure erfahrungen und berichte... lg... die mia _________________ ...Was ist mit meinem Willen bloß, machst meinen Willen willenlos... Du bist eis, eiskalt... |
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JerryLee

Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 92 Wohnort: München
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Verfasst am: Mo 18.Aug.2008 20:17 Titel: |
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Hallo Mia
Wenn ich meine Panik bekomme, versuche ich mich abzulenken. Doch meistens klappt das nicht. Na ja, dann nehme ich meine Wundertabletten (Tavor)
Dann klappts wieder......bis zum nächsten mal.
Gruß
JerryLee _________________ Erwarte nichts vom Leben, nur so enttäuscht es dich nicht... |
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Sale47

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 278 Wohnort: München
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Verfasst am: Mi 27.Aug.2008 1:56 Titel: Ängste |
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Hallo JerryLee,
vor wem oder was bekommst Du eigentlich Deine Ängste?
Du hast doch Dir nichts vorzuwerfen, sondern im Gegenteil. Dass was Du unternommen hast war doch vollkommen normal und man müsste eher der Polizistin an der Annahmestelle einen Vorwurf machen.
Was hast Du Dir denn vorzuwerfen?? Nichts. Gewissensbisse von Deiner Seite aus sind doch vollkommen unbegründet. Mancher hätte vielleicht gar nichts unternommen und auf die Seite geschaut. Doch DU hast gehandelt und das ist wesentlich mehr wert und hast doch noch am Schluss eine Person dabei retten können.
Wie oft fragt man sich, warum ist das so. Mach Dich frei von Selbstvorwürfen die sind hier nicht angebracht.
Unser Weg und Ende ist uns halt vorbestimmt und da können wir auch nichts dagegen machen. Dies war halt in Deinem Fall der Polizist. Hier trifft DICH keine Schuld. Ansonsten könntest Du ja auch Deinem Hund die Schuld zuweisen, da er ja sofort normal reagiert und Dich aufmerksam gemacht hatte.
Die Wege des HERRN sind unergründlich.
LG.Sale _________________ „Gestern ist vorbei, morgen ist noch nicht da, und heute hilft der Herr!.“ |
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JerryLee

Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 92 Wohnort: München
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Verfasst am: Fr 05.Sep.2008 20:19 Titel: |
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Woher meine Ängste kommen, ist selbst meiner Therapeutin nocht nicht so richtig klar. Offenbar wurden sie durch meinen zweiten Herzinfarkt ausgelöst.
Das sch... Unglück hat sie nur noch verstärkt.
Vorwürfe mache ich mir, weil ich denke, das ich mich mehr zurückhalten sollte. Nicht immer in erster Front stehen und versuchen jedem zu helfen. Der Typ der auf den Gleisen war, wollte sich Töten. was er auch Monate später vor meiner Nase machte. Hätte ich ihn gelassen, wäre ein Familienvater noch am Leben. Unterm strich hätte ich es auch "nur" mit einem Toten zu tun gehabt.!! Also wäre alles besser gewesen.
Ich hasse mich dafür.
Seit dem Selbstmord versuche ich mich um nichts mehr zu kümmern. Soll jeder machen was er will. Es fällt mir zwar schwer, doch ich verschließe die Augen. Und doch habe ich Angst, in der nächsten Minute erneut vor einer Katastrophe zu stehen. Diese Gedanken schwirren Minute um Minute in meinem Kopf umher. Dazu kommt die ständige Angst, vor dem dritten Herzinfarkt.
Irgendwie bin ich in meinem Geist gefangen. Im Gedanken schreie ich laut um hilfe und hoffe, das bald der Vorhang fällt.
Und schon Ärgert es mich gewaltig, das ich jetzt so darüber rede / schreibe. Komm mir vor, als wäre ich ein totaler Versager.... _________________ Erwarte nichts vom Leben, nur so enttäuscht es dich nicht... |
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-MIA-

Anmeldungsdatum: 13.08.2008 Beiträge: 96
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Verfasst am: Fr 05.Sep.2008 21:10 Titel: |
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hi jerrylee,
ich kenne diese schuldgefühle... wenn auch in einer anderen form... ich bin als kind sexuell missbraucht worden. und obwohl ich weiß, dass ich nichts dafür kann, fühle ich mich schuldig!
aber wir sind nicht schuld!
nimmst du denn auch medikamente?
ich nur mein notfallmedi... _________________ ...Was ist mit meinem Willen bloß, machst meinen Willen willenlos... Du bist eis, eiskalt... |
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Sale47

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 278 Wohnort: München
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Verfasst am: Fr 05.Sep.2008 22:23 Titel: |
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Hallo JerryLee,
aus meiner Ansicht heraus denke ich, Du musst nun zuerst an Dein Wohl und das Deiner Familie denken.
Man handelt instinktiv und nicht gezielt, deshalb sollte man sich hinterher auch nicht den Kopf zermartern.
Aus diesem Grunde ist es doch auch sinnvoll eingerichtet, dass wir nie wissen was uns in unserem Leben alles so erwartet.
Natürlich leben Menschen mit der bayerischen Einstellung l.m.a.A. leichter und können sich auch sehr schlecht in die andere Situation hinein verdenken. Doch das wenn und aber zermartert einen nur und die Zeit zurückzudrehen geht sowieso nicht. Dreht man dann alles ins Gegenteil und sieht überall weg, kann dies auch zu einem Bumerang werden und dann ist man hinterher auch mit seiner Reaktion auf eine Sache nicht zufrieden.
Menschenfurcht legt einen Fallstrick; wer aber auf Jahwe vertraut, wird in Sicherheit gesetzt.
Sprüche 29, Vers 25
Persönlich finde ich Deine Einstellung voll in Ordnung und wünsch, dass Du bald inneren Frieden findest.
LG. Sale _________________ „Gestern ist vorbei, morgen ist noch nicht da, und heute hilft der Herr!.“ |
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JerryLee

Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 92 Wohnort: München
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Verfasst am: Sa 06.Sep.2008 10:01 Titel: |
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@-MIA-
Guten Morgen...
Wenn ich immer höre, das jemand ein Kind Sexuell mIssbraucht hat, bekomme ich die Krise. An jeder Ecke bekommt heute ein Mann (auch Frau) das was sie sich wünschen. Das glänzende Leuchten in den Augen der Kinder darf man(n) nicht zerstören. Das werde ich nie verstehen.
Man muß aber auch aufpassen mit dem Verurteilen. ´Die Tochter von meinem Freund hat ihn Angezeigt (Sexueller missbrauch) Sofort wurde er in Haft genommen. Es wurden ihm an die 110 Tatbestände zur last gelegt. Vor Gericht gab sie jedoch zu, ihn für die Trennung mit der Mutter zu hassen und das sie ihn einfach nur Bestrafen wollte !
Nichts desto trotz, jeder Mensch verdient es Respektvoll behandelt zu werden. Wenn ich das von Dir höre, stimmt es mich sehr sehr Traurig.
Ach ja, ich nehme Tavor. 1 Morgens und 1 Abends.
@Sale47
Meine Mutter sagte immer "Abwarten und Tee trinken"...  _________________ Erwarte nichts vom Leben, nur so enttäuscht es dich nicht... |
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Sale47

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 278 Wohnort: München
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Verfasst am: So 07.Sep.2008 2:47 Titel: |
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Hallo JerryLee,
wie heißt es so schön: „Die Wege unseres HERREN sind unergründlich“.
Also zuerst einmal Tee trinken.
LG.
Sale _________________ „Gestern ist vorbei, morgen ist noch nicht da, und heute hilft der Herr!.“ |
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Flashdance42
Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 14
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Verfasst am: Mi 10.Sep.2008 17:56 Titel: Bei Panikattacken |
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Hallo,
Bei Panikattacken kannst du entweder deine normalen Medis nehmen oder wenn diese nicht helfen dann TAVOR!!
Mfg Flashdance |
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-MIA-

Anmeldungsdatum: 13.08.2008 Beiträge: 96
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Verfasst am: Mi 10.Sep.2008 23:02 Titel: |
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ich hab keine normalen medis... ich habe nur tavor. _________________ ...Was ist mit meinem Willen bloß, machst meinen Willen willenlos... Du bist eis, eiskalt... |
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Flashdance42
Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 14
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Verfasst am: Do 11.Sep.2008 12:12 Titel: |
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Hallo,
Das ist gut weil das ist das einzige was dagegen auch wirklich hilft ich hatte auch schon mal Tavor und zwar die 0,5 mg und die haben mir sehr geholfen. Weil ich weiss welch ein scheiss gefühl das ist wenn man diese angst und panikattacken hat.
Mfg Peter |
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ETCmausi Gast
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Verfasst am: Do 18.Sep.2008 9:26 Titel: |
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Hallöchen,
also zum Thema Panikattacken: Die habe ich sehr sehr selten. Meistens wenn ich schlafe und Alpträume habe, bekomme ich Panik und sehe den Menschen vor meinem Gesicht, der mich damals missbraucht hat. Aber wie gesagt, kommen diese Panikattacken höchstens alle 3 Monate vor.
Ich habe gegen diese Attacken keine Medikamente, weil ich auch nie bei einem Arzt war deswegen bzw. mache auch keine Therapie. Als ich das letzte mal eine Attacke hatte, habe ich am ganzen Körper gezittert und bin in Tränen ausgebrochen. Mein Freund hat mich gleich in den Arm genommen (auch wenn mir das in dem Moment unangenehm war) und hat mich beruhigt. Er hat immer wieder gesagt das er für mich da ist. Das hat mir schon geholfen, danach bin ich wieder einigermaßen ruhig geworden.
LG ETCmausi |
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Rapunzel
Anmeldungsdatum: 07.01.2009 Beiträge: 80 Wohnort: Schladen
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Verfasst am: Mi 07.Jan.2009 21:30 Titel: |
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Hallo,
mir wurde hier geholfen und vielleicht hilft die Information weiter.
Herzliche Grüsse
Rapunzel
Die Angst vor der Angst
Die Angst aus heiterem Himmel
von Thorsten Schröter, Oldenburg*
Erika P. sitzt nervös auf dem Beifahrersitz ihres Autos. Die Fahrt
mit ihrem Mann geht nicht weit – nur bis zur nächsten Waschstraße
– und doch ist es eine der anstrengendsten Fahrten in ihrem
Leben. Wird die Angst wieder Besitz ergreifen? Steigt das
Panikgefühl von den Füßen angefangen wieder hoch? Zittern
die Beine wieder?
Erika P. ist nicht allein mit ihrer Angst. Über 650.000 Menschen
leiden in Deutschland unter so genannten Panikattacken oder
sozialen Phobien. Und die Dunkelziffer ist um ein vielfaches höher.
Vor wenigen Jahren gab es nicht einmal ein Wort für die
Todesangst aus heiterem Himmel. Erst seit zehn Jahren wird in
der Medizin und Psychotherapie der Begriff der Panikattacken
oder sozialen Phobien verwendet.
Es kann überall passieren: Im Fahrstuhl, im Auto, im Supermarkt,
selbst zu Hause. Die Angst macht sich selbständig, schränkt das
Leben immer mehr ein. Betroffene berichten von Atemproblemen,
Benommenheit, Schwindel, Gefühl der Ohnmacht, Herzrasen,
Zittern, Schwitzen, Erstickungsgefühlen, Taubheit, Kribbelgefühl,
Hitzewallungen, Kälteschauer ... Nicht alle Symptome
treten gleichzeitig auf, sondern oftmals nacheinander oder gar
nur ein Einzelnes. Ebenso werden die Symptome als verschieden
bedrohlich empfunden. Familienangehörige, Freunde, Kollegen
und Vorgesetzte sind meistens hilflos. Ebenso wie die Betroffenen
selbst. Sie können die Symptome nicht einordnen und
sind sich oft überhaupt nicht bewusst, dass ihr Verhalten sozial
einschränkend wirkt.
Die Angst vor der Angst
Was ist Angst? Angst ist ein Gefühl, das alle Menschen kennen.
Angst ist normal. Angst gehört zum Leben wie andere Gefühle,
z.B. Freude, Wut oder Trauer. Doch als wichtiges und notwendiges
Gefühl schützt Angst vor Gefahren und hilft gegebenenfalls,
das eigene Leben zu retten. Angst ist nützlich. Ohne
Angst hätte die Menschheit sicherlich nicht bis heute überlebt.
Die natürliche Angst vor Gewitter zum Beispiel ist eine archetypische
Urangst, die uns davor schützen soll, unser Leben in Gefahr
zu bringen.
Doch Angst hat viele Gesichter. Bei manchen Menschen kommen
Ängste auch in Situationen auf, die den meisten Anderen
als ganz und gar unbedrohlich erscheinen. Die Angst überfällt
diese Menschen unangemessen stark und ist meist unkontrollierbar.
Dann ist Angst ein schlimmes Gefühl, das den Körper, die
Gedanken und das ganze Verhalten beherrscht. Solche Ängste
werden Phobien genannt. Die Auslöser für phobische Ängste
können sehr unterschiedlich und vielfältig sein.
Rund 600 verschiedene Phobien sind bekannt.
Zu den Bekanntesten zählen
die Angst, mit anderen Menschen zu tun haben (soziale Phobie),
vor speziellen Tieren (Tierphobie) zum Beispiel Spinnen,
Hunden etc. oder vor Gegenständen (Objektphobie). Weit verbreitet
sind auch Ängste in bestimmten Situationen (Situationsphobien),
so etwa die Angst vor dem Autofahren, vor dem Fliegen,
vor Höhe oder Enge.
Viele Betroffene berichten, dass zwischen der ersten und der
nächsten Attacke oftmals mehrere Tage, Wochen oder sogar
Monate liegen. Je länger dazwischen die Suche nach den Ursachen
der Angst dauert, desto mehr wächst die Angst vor der
nächsten Attacke. Deshalb meiden Betroffene dann auslösende
Orte wie Straßenbahn, Aufzug, Telefon oder soziale Kontakte,
weil sie glauben, so die nächste Attacke umgehen zu können.
Dies ist allerdings ein Irrglaube, der diese Menschen immer
weiter in die Angst und womöglich Isolation hineinführt.
Ursachen der Angst
Viele Ängste entstehen in der Kindheit; die Erziehung prägt
ängstliche Grundhaltungen. Viele Kinder übernehmen die Tendenz
zu spezifische Phobien (wie die Angst vor Schmutz oder
Spinnen) von ihren Eltern. Ein ebensolches „Lern-Modell“ ist
auch bei der generalisierten Angststörung zu beobachten: Eltern,
die sich ständig um Alltägliches sorgen und überall Katastrophen
kommen sehen, prägen damit ihr Kind.
Neben dem Vorbild, das Eltern bieten, kann auch der Umgang
mit dem Kind den Boden für Ängste bereiten. Der Hauptgrund
der Angstattacken im Kleinkindalter liegt häufig in einem Mangel
an Liebe, Wertschätzung und Bestätigung. Sind die Eltern
gereizt, unberechenbar, erteilen fortwährend Verbote, dann
reagiert das Kind mit Feindseligkeit. Die feindselige Haltung
muss das Kind jedoch unterdrücken und zwar aus mehreren
Gründen: Erstens aus Hilflosigkeit, denn es ist ja auf seine Eltern
angewiesen. Zweitens aus Furcht, denn auf aggressives Verhalten
erfolgt ja Bestrafung. Und drittens aus Schuldgefühlen, denn
man darf seine Eltern ja nicht hassen. Die gleiche Reaktion kann
auch bei überfürsorglichen Eltern entstehen.
Phobien sind nicht angeboren. Meist genügt ein einziger Auslöser,
um jahrelange Pein zu verursachen. Auslöser können selbsterlebte
oder beobachtete Ereignisse sein. Wer einmal von einem
Rottweiler gebissen wurde, steht jedem Schosshündchenängstlich
gegenüber. Eine Frau, die einmal in einer dunklen Garage
überfallen wurde, wird nie wieder einen Fuß in eine Garage
setzen. Auch nicht bewältigte Trauer kann ein Auslöser sein.
Die Angst bewältigen
Als offensichtlicher Betroffener sollte man unbedingt Hilfe in Anspruch
nehmen. Angehörige, Freunde, Kollegen oder Vorgesetzte
können helfen, dies nicht als schlimm oder entwürdigend,
sondern als wichtigen Lebensschnitt zu sehen. Man unterscheidet
verschiedene Behandlungsmethoden, von denen hier nur
kurz auf die Heilhypnose bzw. das Neurolinguistische Programmieren
näher eingegangen wird:
Dies ist ein Verfahren, das dem Betroffenen ermöglicht, die tiefen
Ursachen der Angst zu erforschen und in sich zu lösen. Die
prägenden (Kindheits-)Erlebnisse werden zurückgeholt und von
der Angst entkoppelt. Dadurch werden die auslösenden Faktoren
nicht mehr als angstbesetzt erlebt, sondern wieder als neutrale
Objekte in die subjektive Wertung eingefügt. Bei richtiger
Anwendung lernt der Betroffene, starre Verhaltensmuster aufzubrechen,
sich neuen Handlungsspielraum zu schaffen und flexibler
zu leben. Es handelt sich um eine ungefährliche Therapie
für Menschen, die ohne viel Reden schnelle Veränderungen in
ihrem Erleben erreichen wollen.
Auch eine Gesprächstherapie kann helfen. Jedoch ist zu bedenken,
dass durch die Autosuggestion, also durch die ständige
Wiederholung das Problem gleichermaßen gefestigt wird. Das
Reden fällt zwar leichter, die Zustände werden aber selten besser.
Medikamentöse Behandlung ist manchmal unumgänglich, wird
aber meistens zu früh eingesetzt. Dies sollte nur das letzte Mittel
sein, außer in akuten Notsituationen. Hier muss erst ein „normaler“
Zustand hergestellt werden bevor weitere Schritte unternommen
werden können. In der Behandlung befindlicher Patienten,
die unter Medikamenteneinfluss stehen, sollten diese auf
keinen Fall selbst absetzten, sondern nur unter ärztlicher Aufsicht
reduzieren. Einige der verwendeten Medikamente können bei
abruptem Abbruch zu Schockzuständen führen.
Auch Erika P. hat es geschafft! Nach der Behandlung mit Heilhypnose
hat sie ihre Platzangst, die durch nicht bewältigte Trauer
ausgelöst wurde, überwunden. Nach zwei Jahren der Angst
kann sie wieder ohne Einschränkungen leben – Waschstrassen,
Fahrstühle, Flugzeuge, Busfahrten und selbst enge Eckbänke
sind kein Problem mehr.
Tipps für die Suche nach qualifizierter Hilfe
1. Suchen Sie sich rechtzeitig qualifizierte Hilfe.
2. Der Psychologe, Trainer oder Coach muss über ausreichend
Erfahrung verfügen.
3. Er sollte im Vorgespräch einen logischen und nachvollziehbaren
Plan aufzeigen, wie mit dem Problem umgegangen
wird.
4. Die Hilfe sollte zeitlich festgelegt werden.
5. Das Ergebnis sollte überprüfbar sein und für den Betroffenen
eine echte Besserung darstellen.
6. Die gesamten Kosten sollten vorher besprochen und festgelegt
werden.
*Thorsten Schröter ist einer der führenden Autoritäten auf dem
Gebiet der Psychologie zum Erreichen von Spitzenleistungen
sowie persönlichen, geschäftlichen und organisatorischen Veränderungen.
Er ist Berater von professionellen Athleten, namhaften
Politikern und Geschäftsführern der weltweit größten
Konzerne.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Schröter-Training,
Telefon: 04402 / 69 67 071, Telefax: 04402 / 69 67 072,
mail: info@schroeter-training.de,
www.schroeter-training.de _________________ Es ist immer ein Anfang, nie ist es das Ende,
es sei denn, Du hast es so beschlossen.
(Jahamo) |
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Koernchen
Anmeldungsdatum: 26.01.2009 Beiträge: 1
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Verfasst am: Di 27.Jan.2009 0:17 Titel: |
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Hallo Mia
Ich habe zwar keine "Attacken" mehr, dafür als Kind/Jugend sehr oft. Ich hatte dann alle möglichen schmerzen im Unterelib, von brennen bis 1000 Nadelstichen. Oder das Gefühl, ich werde "aufgeschpiesst" und und etwas bohrt sich in mein Herz. Schwer zu beschreiben. Ich habe dann hypoventiliert und mich stundenlang gekrümmt.
Das war ziemlich schlimm, das einzeige, dass mir half, war einfach alles aufzuschreiben. Ohne darüber nachzudenken, schrieb ich Gedichte und Geschichten, oder Briefe an meinen toten Grossvater. Das hat für den Moment geholfen. Ich konnte Wünsche und Agressionen frei äussern, es hat mir geholfen, manches zu verarbeiten. Leider ersetzt es nicht: das darüber sprechen.
Schön, das du es hier angesprochen hast...
LG von Koernchen |
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Sale47

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 278 Wohnort: München
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Verfasst am: Do 26.Feb.2009 2:47 Titel: |
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Hallo zusammen,
wie viele Menschen in unserem Umfeld erleben was die Angst für eine große Rolle eingenommen hat.
Anfälle von Zittern, Herz rasen und Todesangst. Je mehr man in Büchern über dieses Gebiet forscht erkennt man, dass es viele Menschen mit diesem Problem gibt. Jetzt weiß man, dass man nicht allein auf dieser Welt ist mit diesem Symptomen. Angst heißt die Krankheit.
Plötzlich bemerkt man, welche Größe die Angst in unserem Leben eingenommen hat. In unseren Köpfen spuken Gedanken, die man nie denken wollte. Entsetzliche Dinge. Und je mehr man versucht sie zu verdrängen, umso mächtiger erscheinen sie uns.
Dann kommen solche Gedanken: Jesus kann mich nicht mehr lieben. Man sucht überall Hilfe...einfach überall. Man läuft von Arzt zu Arzt und keiner findet etwas. Bis es einem plötzlich wie Schuppen von den Augen fällt, A n g s t !
Wie oft hat man gleichzeitig in der Bibel gelesen, wie Menschen GOTT vertrauen und man glaubte das auch von sich selbst. Nein, man hat es eben nicht getan. Man sucht immer wieder Möglichkeiten alles selbst zu regeln und zu bewältigen, sein Leben unter Kontrolle zu halten. Bis man vielleicht auch plötzlich auf eine Bibelstelle stößt.
„Siehe her; Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände“, spricht der Herr (Jes. 49,16).
Ja, GOTT hat viel Geduld mit uns und bei manchen dauert es eben Jahre bis man es erkennt. Vertraue auf GOTT, er wird dich auch von der Angst befreien, denn auch Du stehst in seiner Hand. _________________ „Gestern ist vorbei, morgen ist noch nicht da, und heute hilft der Herr!.“ |
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