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devon

Anmeldungsdatum: 01.02.2009 Beiträge: 19 Wohnort: Schweiz, Kanton St.Gallen
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Verfasst am: So 08.Feb.2009 7:58 Titel: Müde vom kämpfen |
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Hallo,
Ich habe geglaubt, ich sei "mal wieder über den Berg", doch seit gestern abend geht es mir wieder schlechter. Ich fühle mich so leer innerlich, so gefühlslos, und doch habe ich einen wahnsinns Druck in mir, mich zu schn**d*n. Diese Scheiss Krankheit! Ich bin so froh, dass ich am Dienstagmorgen zu meinem Arzt kann. Trotzdem habe ich es heute morgen geschafft, aufzustehen und mit den Hunden einen Lauf zu machen. Ich fühle mich momentan wie auf einer Achterbahn, aus der ich nicht aussteigen kann, und mit rasanter Fahrt geht es einmal rauf, dann wieder runter. Meine Stimmungsschwankungen treiben mich noch zum Wahnsinn!!!! Ich muss vermehrt meine Notfall medikamente einnehmen, die machen mich etwas ruhiger. Ich bin so müde vom kämpfen, einmal geht es mir Monate lang gut, dann kommt wieder ein neuer Krankheitsschub, und das soll mein Leben lang so weitergehen? Ich halte es nicht mehr aus. Mein Arzt hat mir klipp und klar gesagt, heilen könne man die Krankheit, Borderline Syndrom Persönlichkeitsstörung, nicht, ich müsse lernen, damit zu leben und mit dieser Krankheit umzugehen. Aber ich bin so müde. Müde vom Kämpfen. Ich kann bald nicht mehr. In mir ist so ein Druck, so ein "Matterhorn" auf meiner Brust, es tut so weh, meine Seele tut so weh, es schmerzt, es schmerzt einfach überall, alles tut so weh, ich möchte schreien, doch ich bleibe stumm, ich möchte weinen, doch ich kann nicht weinen, ich bin wie blockiert. Jede kleinste Arbeit kostet mich jede Menge Kraft, ich schwitze bei jeder kleinsten Anstrengung, ich wünsche meine Krankheit meinem ärgsten Feind nicht!
Sorry fürs Zutexten, aber es tut so gut, es jemandem anzuvertrauen. |
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lex

Anmeldungsdatum: 24.05.2007 Beiträge: 1102
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Verfasst am: So 08.Feb.2009 14:54 Titel: |
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Hallo devon
Hey, ist schon in Ordnung wegen dem Zutexten, wir kennen das doch alle und wenn es dir hilft ist es sowieso sehr gut und reden tut generell immer gut .
Das du Müde bist vom Kämpfen kann ich sehr sehr gut verstehen und nachvollziehen, das kenn ich leider auch zu gut , aber was dein Arzt zu dir sagte das du mit diesem leben musst, da hat er leider recht, ich weiß und kann mir sehr gut vorstellen das es schlimm ist dies zu akzepieren und es wird auch bestimmt noch eine Weile dauern bis du es akzeptiert hast, aber eine Ungewissheit könnte man sagen ist schonmal weg, vorher macht man sich die Gedanken, geht es auch mal wieder weg oder bleibt es immer so, jetzt hast du eine Gewissheit das es einmal eine Krankheit ist und das man sie nicht heilen kann, aber man kann lernen es zu akzeptieren und das dies schwer ist, das ist ganz normal .
Sicher macht es das jetzt nochmal schwer es zu lesen, aber ist vielleicht auch eine Art Außeinandersetzung mit diesem Thema und es hilft dir auch dies für dich zu verinnerlichen .
Hey, sieh es aber auch als großen Erfolg das du es geschafft hast mit Hundchen rauszugehen, andere hätten sich vielleicht nicht aufraffen können .
Der Druck zum ritzen, naja der geht auch mal wieder weg, doch leider braucht dies immer eine Weile wie wir alle wissen, was hältst du denn von irgendwelchen Skills ? Anwendungen um nicht zu ritzen .
Oder man versucht es auszuhalten, dies ist wohl das schwerste aber auch mit das beste, denn wenn man sieht man hat nicht geritzt oder sonst etwas gemacht dann braucht man sich auch nix vorzuwerfen oder sich gedanken zu machen und man fühlt sich besser weil man es geschafft hat diesem Druck zu widerstehen .
Lieben Gruß
die lex |
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