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Ängste überkommen mich ...

 
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CoraSunshine
Gast





BeitragVerfasst am: Mo 16.Nov.2009 10:25    Titel: Ängste überkommen mich ... Antworten mit Zitat

Hallo ...

Zuletzt bearbeitet von CoraSunshine am Sa 12.Dez.2009 9:49, insgesamt einmal bearbeitet
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CoraSunshine
Gast





BeitragVerfasst am: Mi 25.Nov.2009 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe Angst ...

und weiß nicht genau wovor ...


Zuletzt bearbeitet von CoraSunshine am Sa 12.Dez.2009 9:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Jordan



Anmeldungsdatum: 29.07.2009
Beiträge: 409
Wohnort: im Norden

BeitragVerfasst am: Mi 25.Nov.2009 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Cora,

ich kann Dir keinen konkreten Rat geben, denn Du bist ja schon in Therapie. Hast Du dort einmal davon erzählt, wie es Dir geht mit dieser KiTa?

Vielleicht hat Dich in der Vergangenheit mal irgendwas traumatisiert und jetzt tut Deine Seele alles, um das zu verdrängen. Ist aber auch nur so eine Vermutung. Möglicherweise solltest Du in Richtung Traumatherapie denken... Dass Du an der Supermarktkasse umdrehst und auch sonst Angst vor Kontakt mit Menschen hast erinnert mich an meine eigene Sozialphobie - das habe ich ganz ähnlich erlebt (nur dass ich in der Bibliothek umgedreht bin). Vielleicht hilft Dir auch eine Verhaltenstherapie. Aber das sind jetzt natürlich auch viele Sachen auf einmal. Ich würde Dir raten, mit Deinem Therapeuten darüber zu reden und auch zu versuchen, deutlich zu machen, wie sehr Dich diese Ängste bedrängen und Dir den Alltag schwer machen.

Mehr kann ich dazu auch gerade nicht sagen, aber fühl Dich umarmt.

Liebe Grüße,

Jordan

P.S.: Für morgen alles Gute. Du schaffst das.
_________________
Die Eltern sollen uns nie das Leben lehren wollen, denn sie lehren uns ihr Leben.

R. M. Rilke
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CoraSunshine
Gast





BeitragVerfasst am: Mi 25.Nov.2009 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

DANKE für Dein Mitgefühl. Es hilft schon, wenn man hört/liest, dass es auch anderen Menschen so geht.

Zuletzt bearbeitet von CoraSunshine am Sa 12.Dez.2009 9:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Jordan



Anmeldungsdatum: 29.07.2009
Beiträge: 409
Wohnort: im Norden

BeitragVerfasst am: Mi 25.Nov.2009 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Cora...

Zitat:
Ich wünschte ich wäre einfach nur "normal" !

Fühl Dich umarmt. Ich sagte sinngemäß gerade fast das gleiche zu meinem Mann, als ich von der Therapie heimkam... ("Ich wünschte, ich könnte mein jetziges Ich einfach an der Garderobe abgeben und in einem anderen Mantel wieder gehen...")

Dass es diese Gerüche sind, die Dich auf bestimmte Art und Weise triggern, klingt plausibel. Es ist vielleicht ein ganz langer Weg dorthin, aber ich würde Dir wünschen, dass Du irgendwann gefestigt genug bist, um das Fürchten an diesem Ort verlernen zu können. Jetzt geht das sicher noch nicht, und auch nicht morgen oder übermorgen.

Ich weiß, es erfordert viel Mut und gerade in so einer schwierigen Situation, wo man selbst auch noch empfindlich ist, ist das sicher schwer, aber wie wäre es, wenn Du mit einer Erzieherin darüber sprichst? Ich meine damit nicht, dass Du ihr alles in den kleinsten Einzelheiten erzählst, denn dazu ist sie nicht die richtige Ansprechperson (reicht ja, dass das in der Therapie schwierig ist). Aber vielleicht in der Art "Es fällt mir nicht leicht, danach zu fragen, aber ist es vielleicht möglich, dass jemand meinen Sohn morgens reinholt und später wieder rausbringt? In diesem Gebäude ist ein Geruch, den ich nur schwer ertrage, weil er mich an ein schlimmes Ereignis erinnert...!" Das müsste doch reichen. Aber ich weiß, das ist ein kühner Vorschlag, und sicher auch schwerer umzusetzen, als es so auf den ersten Blick scheint. Aber es könnte ja auch sein, dass die Erzieherinnen Dir freundlich gesonnen sind und sich denken, dass es sinnvoll ist, mit so "Kleinigkeiten" zu helfen, wenn sie können.

Das ist nur so ein Gedanke, und ich verstehe voll und ganz, wenn Du sagst, dass das zur Zeit Deine Kraft übersteigt, so etwas zu machen. Gut finde ich übrigens, dass Du Deinem Sohn sagst, es hat nichts mit ihm zu tun. So ein kleiner Kerl spürt ja eine Menge. Das beste ist, in einfachen Worten (und natürlich nicht mit den drastischen Details) zu erklären, was gerade ist. Wenn Du ihm versicherst, es hat nichts mit ihm zu tun und es ist nicht seine Schuld, dann wird der kleine Knirps das auch verstehen.

Ich finde, Du machst Deine Sache schon gut. Bis man manche Dinge versteht und lernt, vergeht einige Zeit.

Alles Liebe,

Jordan
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Die Eltern sollen uns nie das Leben lehren wollen, denn sie lehren uns ihr Leben.

R. M. Rilke
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CoraSunshine
Gast





BeitragVerfasst am: Do 26.Nov.2009 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Zuletzt bearbeitet von CoraSunshine am Sa 12.Dez.2009 9:50, insgesamt einmal bearbeitet
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Jordan



Anmeldungsdatum: 29.07.2009
Beiträge: 409
Wohnort: im Norden

BeitragVerfasst am: Do 26.Nov.2009 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cora!

Das ist eine Menge, was Du heute bewältigt hast, weißt Du das? Ich finde das beachtlich!

Du hast Dich getraut, jemanden auf Dein Problem hinzuweisen. Du hast auf Deine Bedürfnisse geachtet. Du hast trotz allem Formalitäten in Angriff genommen. Das ist nicht gerade wenig.

Hast Du in der Gesprächstherapie mal angerissen, dass die Rückschau auf das Geschehene Dich belastet und Du es lieber loslassen willst? Dieses Gefühl kann nämlich auch ein Zeichen dafür sein, dass Du einen Schritt weiter bist. Du hast Recht, das ewige Herumkauen auf alten Geschichten bringt ebenso wenig wie das Verdrängen. Frage doch mal nach, ob die Therapie Dir noch mehr zu bieten hat als das. Wenn nicht, dann ist es vielleicht wirklich Zeit, diese Etappe hinter sich zu lassen.

Alles Liebe,

Jordan

P.S.: Das mit dem starken Anschein nach außen kenne ich auch, genau so wie mit der vermeintlichen Arroganz. Es kommt eben nur außen an, dass man sich sehr beherrscht und nicht gleich mit jedermann "knuddeln" kann...
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Die Eltern sollen uns nie das Leben lehren wollen, denn sie lehren uns ihr Leben.

R. M. Rilke
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