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Meine Maske ( Gedicht)

 
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DSchnegge



Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: Fr 31.Jul.2009 18:22    Titel: Meine Maske ( Gedicht) Antworten mit Zitat

Wenn ich euch zeige mein wahres Ich, und Ihr schaut in mein leeres Gesicht.
Erkennt ihr die Angst in meinen Augen, und es erscheinen die Tränen aus meiner Seele.

Dann entfernt Ihr euch von mir, als wäre ich nicht wie Ihr.
Ihr wollt doch alle nur das gute und heile sehen, das negative könnt ihr nicht verstehen.

Ich unterdrücke meine Qualen, und verstecke meinen abgrundtiefen Schmerz. So das Ihr denkt ich wäre Glücklich, doch was Ihr wollt ist nicht richtig.

Es ist nur ein Abbild von den was ihr sucht, für euch ein Segen für mich ein Fluch.

Doch gespalten von innen, den Schmerz kann ich nicht entrinnen. Denn er sucht mich auf, er lässt mich nicht los. Er schwört jemanden herauf, der von Wut und Hass bewohnt.

Ein Leben als jemand, ein Leben als niemand. Nichts ganzes… nichts halbes zu sein, umgeben von Mensch und doch allein.

Ein Leben oder ein vegetieren nur noch mit Masken, die Schmerzen die wachsen und tun mich belasten.

Doch trotz den Qualen tue ich lachen, und mache mit euch die verrücktesten Sachen.

Nur damit Ihr mich in eurer Welt akzeptiert, und ich in der Einsamkeit nicht die Wirklichkeit verlier.

Die Maske als Teil meines Lebens, wenn sie nicht wäre würdet ihr mich nicht sehen.
Ihr würdet mich ignorieren… ihr würdet mich fürchten… wenn ihr erkennt mein wahres Ich.


Doch wer bin ich denn eigentlich?
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Tom



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: Di 15.Sep.2009 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo DSchnegge

Dein Gedicht berührt mich sehr, und kann sehr gut nachvollziehen was du meinst. Ich Trage ebenfalls eine Maske, eine Fassade die ich gegen Aussen aufgebaut habe und nun schon über Jahre hinweg trage.
Ich habe auch ein Gedicht darüber geschrieben, wenn du willst, kannst du es auch lesen unter www.tom.swissblog.ch das Gedicht heisst Fassade.
Ich bin gerade in einem Prozess, mich selber kennenzulernen und meine Maske abzulegen, es fällt mir sehr schwer.

Ich wünsche dir alles gute, und hoffe, dass du dich selber findest und auch du eines Tages deine Maske ablegen kannst.
Viel Kraft

Tom
_________________
In den Tränen
suchen wir Beweise
unserer Sehnsucht.
Und geben uns nicht dem Schmerze hin,
sondern zeigen Ihn vor.
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