Weiterführende Links:
Bild btopl.jpg wurde nicht geladen
Zum ForenbereichForum
Newsletter abonnierenNewsletter
GästebuchGästebuch
Diese Seite weiter empfehlenTell a Friend
Bild btexts.jpg wurde nicht geladen
 R a s m u s e n

GESCHICHTEN
KURZGESCHICHTE
Dienstag 7.2.2012
FREI SEIN ? !
Wirkliche Freiheit1. - Liebe2. - Sünde3. - Beziehung4. - ErlösungGlauben/VertrauenLeben mit ChristusGlücklich seinErfahrungsberichte
  • Shelley Lubben
  • Jeanette Macchi
  • Ursula Bruhin
  • Carmen Fenk
  • D. Tommasi
  • Alexandra
  • Nicko McBrain
  • Jo Scharwächter
  • Stephanie Morgan
  • Sylvi
  • Fabi
  • Christian C
  • Johannes Fenn
  • RasmusenMein NavigatorLebensgeschichte: «Auf der Suche nach "Mehr"»

  • mehr




    «Ich merkte nun, dass ich nie hässlich war und mit meinem Hass Gott sehr beleidigt habe, weil er mich doch so schön gemacht hat.»
    Rasmusen

    Wieder einmal sitze ich voller Dankbarkeit hier und kann kaum glauben, wieviel Gott mir angetan hat. Vor wenigen Tagen lag ich noch gekrümmt in meinem Bett und war der Verzweiflung nahe da mir wieder einmal mein Geld ausgegangen ist. Ich hätte Insolvenz anmelden müssen. Doch ich errinnerte mich an die vielen Ereignisse in meinem Leben wo ich ähnlich dagelegen bin und kaum mehr weiter wusste. Ich stellte fest das es niemals soweit gekommen ist das ich ganz am Ende war. Ich erinnerte mich an die Geschichte in der Bibel wo der Sturm den Jüngern von Jesus auch große Sorgen bereitete und Jesus etwas erstaunt war als er wegen einer solchen Lapalie geweckt wurde. Ich weis leider nicht mehr wo diese Geschichte steht- jedenfalls so ähnlich steht es in der Bibel.

    Jesus sagte "Ihr Kleingläubigen" soweit ich mich errinnern kann. Ich merkte das ich genauso kleingläubig bin und setzte mich am nächsten Tag an den Computer und machte Werbung ohne Ende für mein Unternehmen. Das war vorgestern, heute hatte ich Stress ohne Ende und sehr viel Geld reingeholt. Fast soviel das ich meine Schulden bezahlen kann. Mag sein das nun der ein oder andere denkt das dies so eine ganz normale Geschichte ist die einem halt mal so passiert. Nein ist es aber nicht, weil mir andauernd solche Sachen passieren.

    Vor ein paar Monaten als mein Arbeitgeber insolvenz anmeldete bekam ich meinen Lohn nicht. Ich rannte immer mehr in die Schulden rein weil das Arbeitsamt 3 Monate lang Insolvenzgeld zahlt, diese Bearbeitung dauert aber 4 Monate. Ich sas also nach 2 Monaten da und hatte gar nichts mehr. Mir wurde die Wohnung gekündigt, ich hatte nicht einmal mehr was zu essen. Ich meldete mich als Selbständig an um wenigstens Überbrückungsgeld zu erhalten. Aber ich war am verhungern. Ich ging ins Arbeitsamt und erzählte einer Frau am Schalter meine Lage. Sie ging mit mir sofort zu einem Sachbearbeiter welcher mir sehr geschockt erwiederte das ich in den nächsten Tagen Geld erhalten werde.

    Inzwischen war ich mit knapp 5000,- € in der Kreide. Mein Mietvertrag gekündigt und die Übergabe der Wohung war in 1 Woche. Verzweifelt betete ich zu Jesus. Der nächste Tag war meine Rettung, ich sah auf mein Konto- da war mehr Geld drauf als ich hätte bekommen sollen. Ich rief beim Arbeitsamt an : Insolvenzgeld wurde von einem anderen Arbeitsamt überwiesen, die wusten nichts von meiner misslichen Lage. Dazu kam noch das Überbrückungsgeld. Am selben Tag erhielt ich einen rießigen Auftrag für eine große Drukherfirma in Deutschland die bis zum heutigen Tag für viele Aufträge mich angaschieren.

    Wer jetzt noch nicht glaub das es was besonderes ist was mir Jesus getan hat, der sollte weiter lesen:
    Vor einigen Jahren, ich war schwer verliebt in eine Frau mit der ich 4 Jahre lang verlobt war. Sie verließ mich dann - vermutlich war es Teufelswerk da dies meine einzigste Stelle war wo ich sehr verletztlich gewesen bin. Ich viel in tiefe Depresionen und zog weg von dieser Stadt. Ab diesem Tag an fand ich mich unatraktiv und hässlich, ich verabscheute mich selbst und hasste mich aufs tiefste. Ich hatte zu der Zeit alle Spiegel aus meiner neuen Wohnung entfernt. Wenn ich meine Hände ansah fing ich an Sie zu hassen . Es war krankhaft.
    1 Jahr später rief mich diese besagte Freundin an und sagte das Sie mich zurückhaben möchte. Ich war geschockt und betete um Weisheit. Ich wuste nicht mehr ein noch aus , dieser Mensch hat mich so sehr verletzt und Sie hat sich benommen wie eine Hure. Auf der anderen Seite war ich verwirrt weil ich glaubte das man alles verzeien muss so wie beim "verlorenen Sohn" und im Konrinther steht : Liebe rechnet Böses nicht an oder trägt Böses nicht nach oder sowas. Ich betete ohne Ende. Sie rief wieder an und sagte ich solle doch vorbeikommen sie will mit mir reden. Das tat ich dann auch , ich fuhr los und betete weil ich nicht wuste was richtig war.

    Eine halbe Stunde später etwa 15 Km vor meinem Ziel überschlug sich mein Auto wieder den Grafitationsgesetzten! Wieder allen Schwerkraft Gesetzten so später die Polizei! Das Auto überschlug sich mehrmals und ich brach mir dabei mein halbes Gesicht und zudem auch noch die Wirbelsäule (3. Lendenwirbel) Ein LKW Fahrer zog mich aus dem auf der seite liegenden Auto. Ich schrie vor Schmerzen und blieb dann im Schnee liegen. Es waren sehr viele Leute da. Als ich nun so im Schnee lag, merkte ich wie Blut aus meinem Kopf lief an verschiedenen Stellen. Mein Gesicht war völlig zerdatscht, ich spürte aber nur einen erbärmlichen Schmerz im Rücken. Der LKW Fahrer legte meinen Kopf auf seine Knie und strich mir mit seinen Händen durch die Haare die bereits ebenfalls sehr blutverklebt waren. Ich sah nur wie sich um mich der Schnee rot färbte. Ich wurde von mal zu mal stiller und ruhiger bis ich schließlich in eine Art absoluten Glücksgefühles mich befand. Ich verspürte das erste mal das nichts mehr wichtig ist. Es war alles so frei und so sorglos. Ich betete unter Tränen zu Gott weil ich merkte das mir immer wärmer wurde. Doch meinem Gebet machte der LKW Fahrer ein zähes Ende. Er klatschte mir ins Gesicht und schrie mich an das ich in meinem Alter gar nicht das Recht habe hier und jetzt zu sterben. Er wurde unheimlich! Er bekam Angst und ließ mich liegen und fing an zu zittern. Ich schaute mit einem Auge hoch zu Ihm und sah das er sehr besorgt war. Da kam auch schon der Krankenwagen und ein Notarzt. Ich wurde in ein nahegelegendes Krankenhaus gebracht wo ich nunmehr 1 Monat lang mich nicht mehr bewegen durfte. Mir wurde Flüssignahrung injeziert oder wie das heist. Mir wurden die Knochensplitter im Gesicht entfernt und Metalplatten eingebaut. Ich sah aus wie ein Monster.

    Ich merkte nun das ich nie hässlich war und mit meinem Hass Gott sehr beleidigt habe weil er mich doch so schön gemacht hat. Ich habe es eingesehen. Mein Ziel habe ich nicht erreicht und in meiner schwersten Stunde war diese Antwort Gottes genau die einzigst richtige Antowort.
    Lieber leser , ich brauche wohl nicht erklären wie alles ausgegangen wäre wenn nur ein Reifen geplatzt wäre. Ich wäre nach einem kurzen Anruf mit dem Handy einfach etwas später gekommen. Ich hätte vieleicht bis heute Zweifel an meinem Aussehen. Dies war die liebevollste Antwort die Gott mir gegeben hat. Ich trage seither ein kleines Stückchen Metal um den Hals welches in meinem Fuss gesteckt ist, so als Erinnerung an diesen Tag als ich lernte dankbarer zu werden. Eines bleibt bis heute, wenn ich jemanden im Rollstuhl sehe werde ich furchtbar traurig. Weil ich doch auch fast darin hätte sitzen müssen. Aber genau diese Menschen die voller Hässlichkeit und Krankheit stecken sollten uns immer wieder zeigen das wir auf Knien Gott danken sollten dafür das es uns so gut geht.

    Ich bin mit einer schweren Krankheit zur Welt gekommen, man nennt es nephrotisches Syndrom oder so - ich weis nicht wie genau man es schreibt. Jedenfalls hat es mir meine Kindheit zur Hölle gemacht. Aber seit ich das letzte mal mit 14 Jahren in einer Spezialklinik in Stuttgart behandelt wurde habe ich nie wieder etwas von dieser Krankheit gesürt NIE WIEDER obwohl diese Krankheit unheilbar ist! Manchmal, so sagte mir eine Ärztin in Heilbronn geht diese Krankheit seltsammerweise einfach weg im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Ich war einer der wenigen. Danke Gott für all die schönen Jahre obwohl ich doch erst 25 bin! DANKE!


    Rasmusen eine Nachricht senden Nachricht an
Rasmusen
    zurück zurück zum Seitenanfang weiter
     
  • Kurzgeschichte
  •  
  • Lebensgeschichten
  • © 2003-2012 Sonja Blum   DisclaimerImpressumSiteMapNachricht an  Webmaster