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Hanna
Curriculum - Vitae der Lehrlauf des Lebens
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KURZGESCHICHTE
Donnerstag 23.10.2014
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v o n   G e r r y   V e l e m a - D r e n t

Wunderschön, aber arm
Santo Domingo erwachte. Die Sonne ging auf und die Menschen begannen ihren Tag. Staubige, mit Menschen gefüllte Straßen, die auch nachts niemals ganz leer waren. Während die Sonne am blauen Himmel hoch stieg, ging ein fünfjähriges Mädchen und seine Mutter zu der Stelle, wo sie ihre Brötchen verkauften. Der kühle Morgen war die beste Zeit, um mit der Arbeit zu beginnen. Die Mutter hatte »arepas« gemacht, südamerikanische Pasteten. Diese mussten verkauft werden, bevor Mutter ihre andere Arbeit begann. Die familie lebte vom Gewinn der »arepas«. Das kleine Mädchen lief hinter der Mutter her. Sie musste ihr einfach nur folgen. Armut weckte sie jeden Morgen - sehr früh. Da die Mutter niemanden hatte, der sich um die Kinder kümmerte, lernten sie schon sehr früh, dass sie nur durch harte Arbeit etwas zu essen hatten.

Pasteten zubereiten und verkaufen war eine Art, die Familie zu ernähren. Mutter hatte noch viele andere Arten, um zu Geld zu kommen. Sie arbeitete sehr hart für ihre Kinder, von morgens früh bis spät in die Nacht, wie die meisten dominikanischen frauen.

Als Ana geboren wurde, war ihre Mutter sechzehn. Ana war ihr zweites Kind, ein wunderschönes kleines weißes Mädchen. Ana hatte die helle Haut von ihrem Vater geerbt; einem großen weißen Mann, der als Ratgeber im Gesundheitswesen arbeitete. Er besuchte das Dorf, in dem Anas Mutter lebte, regeImäßig für einige Tage und hatte sich dann um viele Angelegenheiten zu kümmern. Während eines Besuches entdeckte er eine Kind-frau, sie war gerade vierzehn. Er entschied, dass sie sich etwas Geld verdienen könnte. Sie sollte während seiner Aufenthalte für ihn waschen, bügeln und kochen - und nachts war sie immer willkommen, um mit ihm zu schlafen, ungeachtet der Tatsache, dass er irgendwo im Land, wo er eigentlich lebte, eine Ehefrau hatte. Er würde sie gut bezahlen. Schließlich bekam Anas Mutter drei Kinder von ihm, aber die Affäre endete, als er durchgehend kam, um im Dorf zu wohnen. Ihre Besuche
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  • Sexueller Missbrauch
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