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Ana
Bittere Tränen, leuchtende Hoffnung
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KURZGESCHICHTE
Mittwoch 7.1.2009
FREI SEIN ? !

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verdienen. Alles, was ich tun musste, war Kleidung und Parfüm auf den Antillen zu kaufen und in Santo Domingo wieder zu verkaufen. Er half mir, die nötigen Papiere zu bekommen. Nach einer Woche voller Romantik kehrte ich zu meiner Mutter zurück, um mich für meine erste Reise nach Curacao vorzubereiten."

Der Erste weinte
Auf dem Flughafen von Curacao war niemand, der auf Ana wartete. Nur der Wind begrüßte sie, so wie er jeden anderen Besucher auch empfing. Ana war aus geschäftlichen GrÜnden nach Curacao gekommen. Sie nahm ein Taxi und suchte verschiedene Hotels auf, um eine Unterkunft zu finden, aber sie waren alle besetzt. Der Taxifahrer empfahl ihr eins, in dem Südamerikanerinnen wohnten. Eigentlich war es ein »Vergnügungshafen« für Prostitution, aber wenn das Ana nicht stören würde, würde sie viele dominikanische Frauen dort treffen. Ana hielt das für eine gute Idee: Sie war aus geschäftlichen Gründen in Curacao und nicht an Prostitution interessiert. Eigentlich gefiel es ihr, dass Frauen aus ihrer Heimat in dem Hotel sein würden.

Doch obwohl Ana nicht an Prostitution interessiert war, waren aber die Freier an Ana interessiert. Sie konnte nichts dagegen tun, die Männer wurden auf sie aufmerksam, da sie eine wunderschöne Frau war.

"Wenn ich morgens ins Restaurant kam, um zu frühstücken, wurde ich regelmäßig von Männern angesprochen, die den Preis wissen wollten. Tief in meinem Herzen hasste ich Prostitution, aber flirten und mich verkaufen gefiel mir noch weniger. Ich musste das nicht machen während meines Aufenthalts in Curacao, da ich die Männer anzog wie ein Honigtopf die Bienen. Als ich die Arbeit in Curacao anfing, versuchte ich mich auf das Geschäft zu konzentrieren, aber die Prostituierten, mit denen ich mich bald angefreundet hatte, verstanden mich überhaupt nicht. Wenn ich Geld verdienen wollte, viel Geld, warum ließ ich es dann zu, dass so viele Dollars an mir vorbei gingen? Geld, das Haus in Santo Domingo, das ich mir so sehr wünschte und die
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