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Ana
Bittere Tränen, leuchtende Hoffnung
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KURZGESCHICHTE
Sonntag 23.11.2014
FREI SEIN ? !

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Zukunft meiner Kinder... das war es, was mich zum Schluss dazu brachte, über die Linie zu springen. Ich ergriff die Gelegenheit und verdiente etwas extra Geld durch Prostitution. Ich bin nicht die Einzige, die aus diesem Grund mit der Prostitution anfing. Tausende von Frauen arbeiten als Prostituierte, da ihre Familien in schrecklicher Armut leben. Vergessen Sie bitte nicht, dass die meisten Prostituierten aus Südamerika nicht für Zuhälter arbeiten, sondern für ihre Kinder."

"Mach einfach weiter mit den Männern", erklärten ihre Freundinnen im Hotel, "es wird nicht lange dauern und du wirst mehr verdienen, als du tragen kannst. Wahrscheinlich mehr Geld als mit dem Handel von Parfüm und Kleidung." Eines Tages setzte sich ein Holländer zu ihr an den Tisch. Er lud sie in sein Hotel ein und bot ihr viel Geld dafür. Ana zögerte. Sollte sie? Sollte sie eine Prostituierte werden, trotz all der Risiken, der Angst vor Krankheiten, ungewollten Schwangerschaften und sexuellen Misshandlungen? Der Mann bemerkte ihr Zögern und versuchte, sie zu überreden: Er war nicht an Sex interessiert, er wollte nur mit jemandem reden. Sie gab auf und ging mit ihm. Er lud sie dreimal in sein Hotelzimmer ein. Ana hörte einem weinenden Mann zu und verdiente viel Geld. Am nächsten Tag schickte der Hotelbesitzer einen wichtigen Mann. Er war der zweite Freier, den Ana nicht wegschickte. Sie begann, das Spiel zu verstehen - so konnte sie reich werden!

Nach einer Weile reiste sie zurück nach Santo Domingo. Sie hatte ein gutes »Geschäft« gemacht und kam mit viel Geld heim. Ana war nicht nur eine Geschäftsfrau geworden, sondern auch eine Prostituierte.

Zur Prostitution verflucht
Vor Jahren hatte Ana den Mann beleidigt, den ihre Mutter für sie ausgesucht hatte, indem sie vor der bereits arrangierten Hochzeit weggelaufen war. Er war wütend und rächte sich, indem er sie von einem Magier zur Hure verfluchen ließ. Ana hatte diese Geschichte gehört, aber ihr keine weitere Beachtung geschenkt, noch nicht mal, als die Prostitution in ihrem Leben Realität wurde.
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  • Sexueller Missbrauch
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