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Ana
Bittere Tränen, leuchtende Hoffnung
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KURZGESCHICHTE
Donnerstag 23.10.2014
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Gegen ihren Willen
Ana musste ihre Zukunftsträume aufgeben. Was war mit ihr geschehen? Sie schämte sich sehr wegen der Vergewaltigung und der Entjungferung. In der Kultur ihres Landes hatte sie dadurch ihre Ehre verloren. Wo konnte sie nun hingehen? Sie konnte nicht heim, immerhin hatte sie demonstrativ ihr zu Hause verlassen um der arrangierten Heirat zu entgehen. Wie sollte sie zu Hause alles erklären? Egal was Ana plante, schon bald verstand sie, dass Antonio gar nicht darüber nachdachte, sie gehen zu lassen. Dieses wunderschöne Mädchen gehörte ihm; er behielt es. Antonio nahm sie wieder mit zu seiner Mutter. Sie musste bei ihm bleiben. Er stellte Ana als seine Freundin vor, sowohl seiner Familie als auch seinen Freunden. Ana gehörte zu ihm. Durch Gerüchte erfuhr auch Anas Mutter, dass ihre Tochter bei Antonio eingezogen war. Und ihre Mutter zog ihre eigenen Schlüsse daraus, egal was wirklich geschehen war.

Ana war gezwungen, mit Antonio zu leben. Antonios extremes Macho-Benehmen machte ihr klar, dass sie ausschließlich einen Herrn und Meister hatte. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als bei ihm zu bleiben. Sie musste sich in eine Beziehung einfügen, die wahrscheinlich schlimmer sein Würde als die arrangierte Ehe, die ihre Mutter für sie geplant hatte.

Nach einigen Wochen kam Anas Mutter zu Besuch, um einige Dinge zu klären. Antonio sprach mit ihr und erzählte ihr, dass mit ihrer Tochter alles in Ordnung sei und er auf sie achten würde. Mutter wollte ihnen zeigen, dass sie Ana vergeben hatte. Als Zeichen der Versöhnung schenkte sie dem Paar ein Pfannen-Set, ein Bett und Geld für den Anfang. Ana durfte nicht mit ihrer Mutter sprechen. Antonio quälte sie, indem er ihr immer wieder erzählte, dass sie keine Jungfrau mehr war, als er ihr seine »Liebe« zeigen wollte. Wie konnte Ana mit ihrer Mutter über diese grausame und rohe Behandlung reden, die sie durch Antonio erlitt? Vielleicht waren alle Männer wie er. Immerhin, warum hatte ihre Mutter so viel geweint? In was für einen Schlamassel hatte sie sich da nur selbst gebracht? Sie fühlte sich, als wäre sie im Gefängnis. In einer Zelle, in der Antonio ihr Wärter war, der sie schlug und demütigte.
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