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Ana
Bittere Tränen, leuchtende Hoffnung
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KURZGESCHICHTE
Samstag 1.11.2014
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"Deine Tochter ist vielleicht schwanger"
Ana blieb weitere drei Monate im Haus von Antonios Mutter. Die Familie war absolut unfreundlich zu dem Mädchen. Sie setzten sie herab und demütigten sie. Es war ein bitteres und liebloses Dasein. Nach drei Monaten fand Antonio ein kleines Apartment, in dem Ana und er leben konnten.

Ana lebte bereits ein Jahr mit Antonio, als sie es endlich schaffte, aus seinen Klauen zu entkommen; sie floh zu ihrer Mutter. Sie redete mit ihrer Mutter nicht über Einzelheiten, sondern wollte einfach wieder zu Hause leben. Sie konnte ihr Leben wieder in Ordnung bringen. Bald nach ihrer Rückkehr wurde sie von einem kritischen Nachbarn vorsichtig beobachtet. "Ich glaube, deine Tochter ist schwanger. Möchtest du sie wirklich zu Hause haben, wenn sie schwanger ist?", fragte er.

Mutter durchschaute es sofort. Sie brachte ihre Tochter zum Arzt, Ana war tatsächlich schwanger. Obwohl es eine schwierige Entscheidung war, entschied sie anscheinend nicht die tiefe Not ihrer Tochter, sondern dass es für Ana besser war, wieder zu Antonio zu gehen. Alle Frauen haben manchmal Meinungsverschiedenheiten mit ihren Männern. Ana sollte Antonio um Vergebung bitten. Er war der Vater ihres Kindes So ging Ana zu ihm zurück.

Im Rückblick sagt Ana: "Ich erlebte nie Freude in meinen drei Schwangerschaften. Wie konnte ich mich über etwas freuen, das gegen meinen Willen geschah. Natürlich, Liebe und Fürsorge für mein Kind kamen mit der Geburt jedes Kindes - schließlich hatte ich zwei Söhne und eine Tochter. Für eine südamerikanische Frau sind die Kinder oft wichtiger als der Mann. Sie redet immer über ihre Kinder und ihre Mutter, sie lebt für sie. Für arme Menschen sind Kinder so eine Art Altersvorsorge. Speziell in einem Land, in dem der Staat sich nicht um soziale Hilfe kümmert. Und trotzdem ist eine Schwangerschaft unter diesen Umständen etwas anderes.
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