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Frank
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KURZGESCHICHTE
Mittwoch 22.10.2014
FREI SEIN ? !

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am übernächsten Tag bei mir zu Hause. Ab diesem Zeitpunkt waren wir unzertrennlich. Wir waren bis über beide Ohren ineinander verliebt, und jeder hatte Angst, den anderen wieder zu verlieren.
Er erzählte mir viel aus seiner traurigen Kindheit, dass er die ersten sechs Jahre im Heim verbringen musste und seine Mutter nicht kannte, als sie ihn zu sich nach Hause holte. Auch dann hatte sie als Alleinerzieherin kaum Zeit für ihn, hatte infolge schwerer Arbeit in der Fabrik schlechte Nerven und schlug ihn oft wegen Kleinigkeiten. Es wunderte mich nicht, dass Sigi schon zu dieser Zeit kaum mehr Kontakt zu seiner Mutter und zu seinem Bruder hatte und sie nur selten in der Steiermark besuchte.
Er selbst lebte seit acht Jahren in Wien, da er nach dem Bundesheer hier Fuß gefasst hatte. Wir beschlossen bald, beieinander zu bleiben und Sigi übersiedelte zu mir. Hier konnten wir unserem gemeinsamen Hobby frönen: Haschisch rauchen.

Schon während unseres ersten gemeinsamen Urlaubs in Griechenland erkannten wir Differenzen: Sigi sprach kein Englisch und es ging mir furchtbar auf die Nerven, dass ich alles erledigen sollte. Hier kam es erstmals zu einem Riesenkrach. Wieder zu Hause hatten wir oft Streit wegen Nichtigkeiten, so dass Sigi auch die Flucht ergriff und ich ihm heulend nachrannte, um ihn am Gehen zu hindern. Doch es passierte manchmal, dass er für Stunden verschwand und mich im Ungewissen zurückließ. Dies waren entsetzliche Momente für mich, da ich ihn nicht verlieren wollte.

Andererseits konnte ich nicht verstehen, dass er keine Hobbys hatte. Er lebte fürs Essen, Schlafen, Rauchen, Arbeiten und Fernsehen. Ich hatte so viele Interessen: Handarbeiten, Italienisch-Kurs, Reisen, Lesen, Sport usw. Gemeinsam hatten wir außer unserer Hasch-Sucht nur sehr wenig.
Heute weiß ich, dass unsere unterschiedliche Herkunft und Erziehung für unser unschiedliches Denken und Leben verantwortlich war. Während ich in einer behüteten Familie in der Großstadt aufwuchs und an Bildung und Unterstützung alles Mögliche erhalten hatte, kümmerte sich seine
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