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Die Sorgen um Morgen nehmen mir die Kraft für Heute. Die Gedanken, was kann noch alles kommen, wie wird das und das, wie gehen die Untersuchungen aus, wie sieht es mit Therapie aus oder entlassen die mich nach Hause, ohne mir helfen zu können, Angst vorm Ersticken, wenn die Lunge ganz versagt. Da können mir tausend Fragen im Kopf rumgehen und ich finde doch keine Antwort. Ich glaub, das ist das Schlimmste von Allem. Ich werde meine Sorgen und diese Gewirr von Gedanken komplett an Jesus geben, soll er sich darum kümmern. Hört sich hart an "soll er sich drum kümmern". aber ich meine es wirklich so. Es ist so erleichternd, das ist unglaublich und so kann ich meinen Alltag gut leben und bin trotz allem froh. Froh aus dem Herzen heraus.
September 2006
Jetzt schrieb ich im Juni von hoher Rezidivrate und ratet mal, was jetzt schon wieder passiert ist? Genau. Lmyphknoten im Bauchraum und in der linken Achsel. Im Krankenhaus wurde dieser Knoten in der Achsel entfernt und es handelt sich um das hochbösartige B-Zell-Lymphom. Deshalb ging auch meine Bronchitis nicht weg. Am Blut kann man auch erkennen, daß das Lymphom aktiv ist. Jetzt muß ich erstmal im Krankenhaus bleiben und ich befürchte für längere Zeit.
Oktober 2006
Ich liege noch im Krankenhaus und ich habe den Antikörper "Rituximap" bekommen und auch eine Chemo. Allerdings nur 3 versch. Medikamente. Aber was schreibe ich "nur 3" - diese hatten es auch in sich. Ich war total fertig, meine Leukos gingen auf 200 runter und die Bronchits ist unglaublich stark. Die Haare sind sowas von schnell ausgefallen. Bin ziemlich am Boden
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