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einen strafenden Gott, den ich nicht aushielt, so daß ich ihn einfach
leugnete. Das war einfacher und viel leichter für mich.
Im März 1983 war ich mit der Behandlung fertig.
Juli 1991
8 Jahre später. In diesen 8 Jahren ging es mir ganz gut und die Ärzte meinten, ich wäre ganz geheilt. Zu den
Nachsorgeuntersuchungen ging ich immer. Und sie fanden auch nichts mehr. Aber ich fühlte mich schwach, immer schwächer
und ich wußte nicht, was los war. So ging ich wieder in die Klinik und sie stellten fest, daß meine Lunge blutete. In
der Thoraxklinik machten sie eine Bronchoskopie und der Oberarzt meinte gleich danach, daß es nicht der Hodgkin wäre.
Ich war so froh. Aber warum blutete meine Lunge? Es hörte nicht auf. Ich bekam sehr viele Blutkonserven. Sie
untersuchten mich 5 Wochen lang und mußten am Schluß sagen, daß es sich um eine "idiopatische
Lungenhämosiderose" handeln würde. D.h., sie wissen nicht, wo es her kommt. Ich persönlich machte mir auch
Gedanken und nahm an, daß es von den Bestrahlungen damals kam.
Ich wurde mit einem Krankenhauskoller (den gibt es wirklich) entlassen. Die Lunge blutete aber weiter.
Dezember 1991
Ich bekam eine schlimme Bronchitis und Lungenentzündung und wurde notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert. Durch den
schlimmen Husten, verlor ich sehr viel Blut, so dass ich wieder Konserven brauchte. Ich wurde vom Chefarzt behandelt,
der mich erst mal mit Vitaminen und Aufbauspritzen aufpäppelte. Dann fing er eine Cortisontherapie an, die auch half.
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