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Christine
Jesus und Krebs - Meine Geschichte
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KURZGESCHICHTE
Freitag 21.11.2008
FREI SEIN ? !

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Was mich wunderte, der Chefarzt kam nicht nur morgens, sondern auch jeden Abend zu mir und sprach mit mir; z.B. auch über meine starken Ängste. Er sprach davon, dass ich mich nicht an Menschen festhalten kann. Er sprach von Jesus, von Gott und dass ich mir doch auch Gedanken machen soll. Ich verstand nicht so viel, aber eines schon. Dieser Mann war gläubig.

Ich wurde entlassen und dachte, dass es doch einen Gott gibt, der mir dieses Mal geholfen hat.

Dezember 1997
Ich spürte einen Knoten in meiner rechten Brust. Was ist das? Hodgkin war mein erster Gedanke. Ich ging zum Frauenarzt und wurde natürlich auch gleich zur OP eingewiesen. Mir wurde der Knoten entfernt. Ein paar Tage später die Lymphknoten in den Achseln. Ich dachte, kann das wirklich wieder Krebs sein? 1991 kam ich doch auch davon. Vielleicht ist es wirklich nichts Schlimmes. Aber leider doch. Mamma-CA. Die Ärzte meinten, es wäre ein sogenanntes Zweit-Karzinom, das Patienten bekommen könnten, wenn sie stark vorbehandelt wären. Ich dachte, wieso schon wieder ich? Das kann doch nicht sein. Zweittumor! So begannen sie mit der CMF-Chemo (Chemotherapie mit den Medikamten: Cyclophosphamid, Methotrexat, 5-Fluorourazyl) insges. 6x.

Die Haare verlor ich diesmal nicht und es gab ein neues Medikament gegen die Übelkeit auf dem Markt, das sehr gut half. Es war mir zwar teils noch sehr schlecht, aber noch lange nicht so, wie damals.

Die Ärztin, die mich betreute, war Christin und wir führten sehr gute Gespräche. Ich lehnte ja Gott nicht mehr so ab, wie früher. Einmal, als es mir in der Chemo total schlecht ging, sagte sie mir, ich könne zu Jesus beten. Dies tat ich auch und ich schlief ein, An nächsten Morgen konnte ich nach Hause gehen.
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