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Während dieser Chemotherapie dachte ich mir, in meinem Leben muß sich irgendwas ändern. So will ich nicht weiter
machen. Wenn ich die Therapie hinter mir habe, dann will ich was ändern. Was? Das wußte ich noch nicht.
Ich bekam anschließend noch 35 Bestrahlungen
Juli 1998
Durch meinen damaligen Chef vom Büro, der in einer Baptistengemeinde ist, bekam ich Kontakt zu dieser Gemeinde. Von
seiner Frau wurde ich zu einem Hauskreis eingeladen. Ich wußte nicht, was dies war. Hauskreis? Sie erklärte mir, dass
man da in der Bibel liest und sich darüber unterhält. Ich dachte mir, da kann ich ja mal hingehen, ein paar Mal. Bis
ich endlich, vielleicht aus der Bibel, erfahren würde, wieso ich das alles mitmachen muß.
In dem Hauskreis lernte ich sehr nette Leute kennen und ich fühlte mich gleich total wohl. Die waren alle so locker und
glaubten an Jesus. Das gefiel mir sehr gut.
In den folgenden Monaten verbrachte ich viel Zeit mit den Leuten aus der Gemeinde, ging in den Gottesdienst, Hauskreis
und habe mich in den Gemeinderäumen um die Dekoration gekümmert. Um meine Krankheitsgeschichte machte ich auch kein
Geheimnis. Jeder wußte davon.
Dezember 1999
In der Gemeinde lernte ich Thomas kennen, der ab und zu bei uns predigte. Wir heirateten am 30.12.99 und das Glück war
für mich perfekt. Einen lieben Mann, nach so langer Zeit gesund zu sein und meine lieben Kätzchen. Es ging mir
wunderbar.
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