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Vor allem erkannte ich an diesem Nachmittag auch, dass ich ein Sünder
bin. Mein Gewissen, das ich über viele Jahre zum Schweigen gebracht hatte, meldete sich mit einem Mal massiv zurück.
"Du brauchst Vergebung, sonst gehst du verloren und kommst nicht in den Himmel", sagte mein Gesprächspartner.
"Aber es gibt doch das Fegefeuer!", meinte ich. "Wo steht das?", fragte er mich. Natürlich wusste
ich es nicht, da ich ja bis zu diesem Nachmittag noch nie eine Bibel in der Hand gehabt hatte. "Es wurde uns so
von klein auf gelehrt", gab ich als Antwort. "Aber es kommt in der Heiligen Schrift nicht vor", meinte
er. Das Fegefeuer ist tatsächlich keine biblische Lehre, sondern kam erstmals im sechsten Jahrhundert auf und wurde
1439 beim Konzil von Florenz zum Glaubensdogma erklärt, was ich zur damaligen Zeit nicht wusste. Plötzlich sprach ich
mit Entsetzen aus:
"Dann bin ich ja ein verlorener Sünder!"
Die Entscheidung Jesus Christus als meinen Heiland anzunehmen
Diese Erkenntnis war für mich wirklich dramatisch und mündete in der Frage "Was soll ich tun?" Damit bekam
unser Gespräch eine Wende und mir wurde nochmals detailliert das Evangelium erklärt:
- Jesus Christus kam als Sohn Gottes auf diese Welt, um Strafe stellvertretend auf sich zu nehmen und für meine Sünden zu sterben.
- Ich kann mir den Himmel nicht durch gute Werke verdienen.
- Ich muss Ihn um Vergebung meiner Schuld bitten.
- Ich muss an Ihn glauben, d.h. mich mit meinem ganzen Sein Ihm anvertrauen.
- Ich muss bereit sein, nach Gottes Wort leben zu wollen und versuchen, nicht mehr zu sündigen.
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