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Georg Pfurtscheller
Ein Tiroler in Wien
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KURZGESCHICHTE
Freitag 21.11.2008
FREI SEIN ? !

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Diese Punkte zusammengefasst nennt die Bibel den Schritt der "Bekehrung" oder auch Umkehr eines Menschen zu Gott. Nun fing ein innerer Kampf an. Vergebung wollte ich ja, aber so leben, wie Gott das möchte, dazu war ich nicht bereit. Keinen Sex mehr vor der Ehe! Was wird meine Freundin dazu sagen? Nein, das war zuviel! Aber Vergebung wollte ich doch! In den Himmel wollte ich auch! Eine Weile tobte ein Kampf in mir. Die Gedanken schossen hin und her. Jesus oder meine Freundin! Ewiges Leben oder meine Freundin! Der junge Mann sagte dann einen entscheidenden Satz:

"Wo kommst du hin, wenn du jetzt auf die Straße gehst und es überfährt dich ein Auto und du stirbst ohne Vergebung?"

Meine spontane Antwort war: "Dann gehe ich ewig verloren!" Ich glaube, er hatte gemerkt, dass dies mein wunder Punkt war und ich davor Angst hatte. So fragte er: "Willst du das wirklich?" Ich gab klein bei und sagte: "Nein." "Dann bitte Jesus um Vergebung deiner Schuld und folge Ihm ab heute nach", sagte er. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Was hatte ich schon zu verlieren? Wenn Jesus mich so geliebt hat, dass Er für mich starb, hat Er nichts Schlechtes mit mir vor. Ich war somit auch von Herzen bereit, nach seinem Wort zu leben, was immer das zukünftig bedeuten sollte. Ich betete sinngemäß: "Herr Jesus vergib mir meine Sünden. Du bist dafür gestorben. Komm in mein Herz, ich will jetzt mit Dir leben". Im selben Augenblick zog ein tiefer Friede in mein Herz ein. Ich wusste um die Vergebung. Mein innerer Kampf war beendet. Ich wusste augenblicklich, dass Jesus lebt, mich liebt und mich so wie ich bin angenommen hat. Ein Bewusstsein, das ich bis dahin nicht kannte. Ich wusste auch, dass ich jetzt das ewige Leben hatte und in den Himmel kommen würde. Ich war überglücklich und froh. Endlich hatte ich eine lebendige, wirkliche, persönliche Beziehung zum transzendenten Gott durch und in Jesus Christus. Der Vers aus dem Johannesevangelium, Kapitel 6, Verse 68-69:
    "Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes."
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