Bild btopl.jpg wurde nicht geladen
Lebensgeschichten
Zum ForenbereichForum
Newsletter abonnierenNewsletter
GästebuchGästebuch
Diese Seite weiter empfehlenTell a Friend
Bild btexts.jpg wurde nicht geladen
Georg Pfurtscheller
Ein Tiroler in Wien
GESCHICHTEN:
Geschichten-Index
Eigene Geschichte eintragen
Teilnahme-
bedingungen

KURZGESCHICHTE
Freitag 21.11.2008
FREI SEIN ? !

SuchenSUCHEN:
 

natürlich nicht immer gelang. Nach außen hin war ich ein braver, vorbildlicher Bub - schon wegen meiner guten schulischen Leistungen. Aber was drinnen war, sah und merkte ja keiner.

Meine wachsende Liebe zur Hippiebewegung während meiner Zeit in Innsbruck
Ich fühlte mich anfangs wie ein Fremder in der "Großstadt Innsbruck". Ich kannte niemanden. Ich war der einzige aus meiner ehemaligen Klasse, der eine höhere Schule besuchte. Es war alles so laut und hektisch. So viele Menschen, so viele neue Eindrücke! Gleich am ersten Schultag verirrte ich mich und benötigte fast 3 Stunden, um ins Heim zu finden. Die Häuser boten mir keine Orientierung. Die örtliche Veränderung belastete mich ungewöhnlich. In den ersten Wochen hatte ich großes Heimweh. Ich schloss Freundschaften mit Schulkollegen. Einer davon nahm mich eines Tages mit in ein Plattengeschäft. Ich war das erste Mal in so einem Geschäft. Dort hörten wir die LP "Bridge over troubled waters" von Simon und Garfunkel. Musik war bis dahin für mich bedeutungslos. Aber zunehmend wurde ich ein begeisterter Musikfan. In diese Zeit fiel auch ein Schlüsselerlebnis beim Autostoppen, dass meinen Lebensstil veränderte. Ein junges deutsches Hippie-Pärchen nahm einen Freund und mich in einem Citroen 2CV mit. Wir fuhren auf einer Landstraße Richtung Deutschland. Das Schiebedach war komplett offen. Musik von CREAM dröhnte mit großer Lautstärke aus den Boxen. Die Sonne strahlte hell und wärmend vom Himmel. Ich fühlte mich der Wirklichkeit enthoben. Das war für mich echte Freiheit. Ich begann, mir die Sinnfrage zu stellen - woher komme ich, wozu lebe ich und wohin gehe ich. Die Hippiebewegung, ihre Lebensanschauung und die Rockmusik fingen an, mich zu faszinieren. Auch für Mädchen erwachte mein Interesse.

Schulisch tat ich mich anfangs in der Handelsschule ziemlich schwer. Ich war der einzige in der Klasse, der zuvor kein Englisch gelernt hatte. Alle anderen kamen aus Hauptschulen. Ich lebte mich aber bald ein und war am Ende des Schuljahres einer der Besten. Der Englisch-
zurückSeite:   1  2  3  4  5  6  7  8  9  10 11 12 13 14 15 16 17 18  Indexweiter
 Weiterführende Links: 
  • Wirkliche Freiheit
  • © 2003-2008 Sonja Blum   DisclaimerImpressumSiteMapNachricht an  Webmaster