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In meiner ersten Stelle, einer Kurklinik in Malente, bekam ich nach knapp einem halben Jahr die Kündigung wegen nichtbestandenem Probehalbjahr. Weiter ging es nach Borkum, wo ich ein Jahr lang in einer Kurklinik mein Können unter Beweis stellen sollte. Bei der leitenden MTA war ich nicht sehr beliebt, und meine Anstellung endete nach einem Jahr ohne die erhoffte Vertragsverlängerung. Die nächste Station war Regensburg, wo ich eine Festanstellung in einem kleinen Privatlabor bekam. Doch auch dort war das Glück nicht von langer Dauer: Dieses Mal wurde ich Opfer von Mobbing! Nach einem Jahr und 3 Monaten warf ich das Handtuch und kündigte! Anschliessend bekam ich eine Anstellung am Klinikum in Regensburg, wo ich in einem Forschungsprojekt der Neurochirurgie landete. Doch auch dieses Mal sollten meine Erwartungen sich nicht erfüllen: Die Ärzte, die dieses Forschungsprojekt betreuten, liessen sich nur alle heilige Zeit mal bei uns im Labor blicken. Die meiste Zeit verbrachte ich däumchendrehender Weise im Labor und wartete auf ein wenig Beschäftigung. Mein Vertrag wurde natürlich nicht verlängert. Stattdessen wurden andere Leute für mich eingestellt, die den Ärzten besser in den Kram passten.
Bislang hatte ich noch immer das Glück, recht bald wieder eine neue Stelle zu finden. Doch dieses Mal war es anders: Auf meine zahlreichen Bewerbungen hin, hagelte es nur Absagen - wenn ich überhaupt mit einer Antwort zu rechnen hatte! Ab & an war auch mal das ein oder andere Vorstellungsgespräch mit dabei, jedoch ohne Erfolg.
Eines Tages bekam ich einen Anruf von meiner Cousine, die beim Arbeitsamt in Hamburg beschäftigt ist. Sie erzählte mir von einem Projekt des Arbeitsamtes Rostock, wo man verschiedene skandinavische Sprachen lernen könne und anschliessend ins Ausland vermittelt würde. Da ich schon immer Feuer und Flamme für Skandinavien war, wurde ich hellhörig und habe meine Cousine um nähere Informationen gebeten.
So kam es, dass ich ca. 2 Monate später, im BTC (Baltic Training Center) in Rostock landete, wo ich zusammen mit vielen anderen Arbeitslosen aus Nah und Fern 3 Monate lang intensiv Schwedisch lernte. | zurück | Seite: 1 2 3 4 Index | weiter  |
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