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Giuseppe Milazzo
Mein Weg aus der Drogensucht
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KURZGESCHICHTE
Freitag 21.11.2008
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Es ist erwiesen, dass Kokain (siehe unter Kokain) die Droge ist, welche den Menschen am meisten schädigt (im Vergleich zu den anderen Drogen). Zu den psychischen Veränderungen, die durch Kokainkonsum bedingt sein können, zählen Reizbarkeit, Gewalttätigkeit und Aggressivität, unbegründete Ängste, Verwirrtheit, ruheloses und paranoides Verhalten (Kokainpsychosen). Depressionen und suizidale Tendenzen sind in Zusammenhang mit den gefühlsmässigen «Tiefs», wenn die Wirkung von Kokain nachlässt, typisch und verstärken sich im Verlauf der Abhängigkeit. Manchmal kommt es zu Halluzinationen, z.B. als Wahnvorstellung, dass sich Insekten unter der Haut bewegen.
Diese typischen Kokain-Halluzinationen, bei denen der Berauschte meint, ein Heer von Flöhen, Spinnen, Würmern oder anderen kleinen Tierchen bewege sich unter seiner entsetzlich kribbelnden Haut, zeugt von einer schweren Abhängigkeit. Ich persönlich habe Menschen erlebt, die diese Tierchen aus der Haut hervortreten sahen. Selbst konnte ich dies nicht sehen, aber um solche Menschen zu beruhigen, habe ich ihnen oft zugestimmt. Andere begannen mit dem Messer in der Haut zu wühlen bis sie grässliche Wunden bekamen, die dann zu Eiterwunden wurden.

Weiter kann Kokainkonsum zum Verlust des Interesse an Nahrung oder Sex führen. Kokainmissbrauch kann die Lustzentren des Gehirns in der Form verändern, dass sich jemand nur noch mit Kokain «normal» fühlt.
Es besteht auch die Gefahr, dass sich die Persönlichkeit verändert. Persönlich wurde ich nach dem Konsum von Kokain grössenwahnsinnig und es gab Tage, wo ich mir innert 24 Stunden zwischen 50 und 70 mal(!) Kokain in die Venen spritzte.

Sofort nach meinem Rückfall versuchte ich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zwischen diesen Aufenthalten in diversen Institutionen und Kliniken hatte ich massive Abstürze in den Drogen und auch verschiedene Überdosierungen von Heroin und Kokain. Eine mir nahe stehende Person musste mich einmal Zuhause morgens um 05:30h beatmen. Nach ca. zehn Minuten begann ich wieder zu atmen.
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