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Jana
..Kindheit, oder was davon übrig blieb..
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KURZGESCHICHTE
Montag 21.4.2014
FREI SEIN ? !

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lieben (ich versuchte es zu mindest...), und meine Aura mit Aurasomaöl vor negativen Situationen und Menschen zu schützen (ich wollte daran glauben). In schwierigen Momenten nahm ich Bachblüten und außerdem waren ja auch immer irgendwelche seltsamen Metallplatten und Steine in unserer Wohnung verteilt,- prophylaktisch -, deren kosmische Schwingungen sollten ebenfalls zu unserem Wohlfühlen beitragen! Ganz hoch im Kurs waren eine zeitlang auch kleine Pyramiden aus den unterschiedlichsten Metallen (sie mussten immer in Nord-Süd-Richtung stehen, und waren für unsere Energie-Felder zuständig), die meine Mutter (ebenfalls auf dem gleichen Selbstfindungstrip wie ich) von sämtlichen Esoterikmessen angeschleppt hatte. Ich habe mich oft danach gefragt, wie viele Urlaube wir für diese ganzen Sachen hätten wohl machen können....Zum Glück habe ich es nie nachgerechnet....!

Und so lebte ich nun insgesamt 15 Jahre. Ich und meine selbstkreierten Götter. Und war mit meinem Leben so ziemlich mittelmäßig zufrieden. Ich hatte zwar eine gute Arbeitstelle in einem renommierten Modeunternehmen, wirklich gute Freundinnen, mit denen man wahlweise auf einen Berg klettern konnte oder mal kurz nach Verona zum Shoppen fahren konnte - Mode und perfektes Aussehen war für mich ein Muss, ich hatte eine super süße Wohnung, die komplett nach Feng Shui eingerichtet war (der Springbrunnen an einer bestimmten Stelle platziert, sorgte für meine Finanzen). Und außerdem gab es einen Mann in meinem Leben, der mich liebte. Was wollte ich mehr? Ich hätte allen Grund gehabt, absolut glücklich sein zu können! Oder? Aber irgend etwas in meinem Leben fehlte noch immer! Es musste doch noch einen tieferen Sinn geben! Alles erschien mir irgendwie so oberflächlich. Konnte das alles gewesen sein? War das meine ganze Lebenserfüllung?

Die Frage nach meiner Zukunft und alle damit verbundenen Ängste blieben. Am liebsten hätte ich mich für alles versichern lassen. Ich litt unter Existenzängsten und der Befürchtung, vieles in meinem Leben trotzdem falsch zu machen. Ich hatte Menschen, meine Mutter, Männer verletzt und war im Laufe verschiedener Beziehungen selber verletzt worden. Ich sah ein, dass ich nicht so ein toller Mensch war, wie ich mir einzureden versuchte (eine der Grundlagen der Esoterik: wir sind perfekt!). Und mit dem lieben des Nächsten war das auch so eine Sache
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