| Str Kaiserstuhl - Den letzten Zug hatte der SBB-Beamte am Freitag, kurz nach halb acht Uhr abends, abgefertigt. Da bedrohte ihn plötzlich ein maskierter Bewaffneter und zwang ihn, den Tresor zu öffnen. Der Gangster entkam mit rund 1'000 Franken Beute.
Diesen Zeitungsausschnitt vom 9.5.1998 würden wir wohl kaum mit der Vineyard Bern in Verbindung bringen. Aber Liebe, Annahme und Vergebung schlagen die Brücke...
Jeannette erzählt gleich selbst.
Mit meiner wenig älteren Schwester Anita und meinem um sechs Jahre jüngeren Bruder Beny wuchs ich in einer recht harmonischen Familie auf. Wir waren eng verbunden mit der katholischen Kirche, hatten guten persönlichen Kontakt zum jeweiligen Vikar und ich ging mit meinen Geschwistern in Blauring und Jungwacht (JuBla).
Rom zum Ersten Meine Mutter und meine Schwester konnten Rom besuchen und erhielten dank Father Fox, einem engen Freund unseres damaligen Vikars, auch eine Audienz beim Papst. Father Fox arbeitete als Assistent des Privatsekretärs des Papstes im Vatikan und war die Liebe selbst. Der persönliche Kontakt zu ihm bedeutete uns sehr viel und die Beziehung war sehr intensiv. Meine Mutter brachte von dieser Romreise ein Bild des Petersplatzes mit. Auf unerklärliche Weise habe ich mich sofort "verliebt" und wusste, dass ich unbedingt dort hin wollte.
Der Traum ging in Erfüllung. Ich durfte mit der Abschlussklasse des Religionsunterrichts endlich nach Rom fahren. Dies war der Beginn einer unbeschreiblichen Liebe und Verbundenheit zu dieser Stadt. | | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Index | weiter  |
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