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Jenny
Schweres Leben, leicht gemacht!?
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KURZGESCHICHTE
Donnerstag 30.10.2014
FREI SEIN ? !

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sah es einfach nicht. Er musste öfters zum Arzt oder ins Krankenhaus, doch es wunderte mich nicht und ich fragte auch nicht warum. Irgendwann saßen wir dann draussen an unserem Lieblingsplatz, und auf einmal fragte er mich, ob es mich nicht wundern würde, das er so oft im Krankenhaus wäre, und ich sagte einfach, wenn es was schlimmes wäre, würdest du es mir doch sagen. Er sprang auf und sagte das ich mal fragen sollte, warum es so ist, und das tat ich dann auch voll genervt. Und die Antwort war schrecklich. Er hatte Tränen in den Augen als er mir sagte, das er Krebs hat. Ich wusste nicht was ich tun sollte, was ich sagen sollte und ging einfach. Ich war total durcheinander. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ich wusste nicht wie ich mit ihm umgehen sollte und meldete mich nicht bei ihm. Eines Tages hatte ich dann einen Brief bekommen von ihm, indem er mitteilte das es so nicht weitergehen kann mit der Freundschaft. Das ich nicht so egoistisch sein soll und auch mal an andere denken sollte. Obwohl ich wusste das er Recht hatte, warf ich den Brief weg und tat so, als ob nichts gewesen wäre.

Ich hatte mal wieder Stress mit meiner Mutter und heulte rum. Normalerweise hätte ich dann diesen Freund angerufen, doch seine Worte waren in meinem Kopf. Und ich versuchte mit allem alleine klar zu kommen. Doch ich schaffte es nicht, und da ritzte ich mir das erste Mal in den Arm! Es war ein Gefühl der Erleichterung. Von da an machte ich es täglich. 2 Wochen später bekam ich einen Brief von diesem Freund, das er enttäuscht und traurig wäre, das ich nicht versucht habe um die Freundschaft zu kämpfen. Ich bekam ein schlechtes Gewissen und wollte ihn 1 Woche später besuchen, doch er war nicht zu Hause. Ich fragte seine Mutter wo er denn wäre und sie teilte mirdann mit, das er 2 Tage zuvor im Krankenhaus gestorben sei! Ich konnte es nicht fassen. Er war doch nicht viel älter als ich und auf einmal war er tot. Ich konnte nicht auf die Beerdigung gehen, und blieb zu Hause, ich erzählte keinem davon, denn ich hatte das Gefühl gehabt, das ich mit Schuld an seinem Tod hatte. Ich zog mich zurück und dachte viel über seine Worte nach. Ich beschloss von da an, nur noch für andere da zu sein und mich an 2. Stelle zu setzen. Nach aussen hin, war ich die liebe Jenny, die super Freundin, doch wie es in mir aussah, zeigte ich keinem! Die Schläge von meiner Mutter ließen nach, doch mein Bruder schlug mich weiter.
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