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Was wird aus Kerstin und mir?
Wer zieht zu wem?
Aber auch hierbei half mir Jesus. Er sorgte dafür, daß Kerstin mich jede Woche besuchen konnte - was auch einfach 400 km waren -, daß mein Chef mir nach meiner Therapie kündigte, so daß ich Arbeitslosengeld beziehen konnte, denn Grund für eine Kündigung bestand ja nicht.
Meine Beziehung zu Kerstin wurde so fest, daß ich es wagen konnte im Anschluß an die Therapie meine Wohnung aufzugeben und zu ihr zu ziehen (so war auch die Frage nach den alten Freunden geklärt).
Wer sich ein wenig auskennt, weiß, dass man normalerweise 6 Monate bis 1 Jahr warten muß, bis ein Therapieplatz frei wird. Jesus machte für mich den Weg sofort frei, denn er wußte, was für mich gut ist. Ich hatte viel aufzuarbeiten in diesen Monaten ... eine Menge zu verkraften und anzusehen, was mein Leben betraf. in dieser Zeit hatte ich einige tiefenpsychologische Stunden zu überstehen. Vieles aus meiner Kindheit anzuschauen, Erlebnisse und Schmerzen nochmals durch zu lesen. Gescheiterte Beziehungen nachzuarbeiten und Probleme anzuschauen und zu bearbeiten.
Jetzt weiß ich - auch wenn ich es damals oft nicht spürte - daß Gott immer bei mir war und mich dort getragen hat, wo ich nicht mehr gehen wollte/konnte.
Während der ganzen Zeit lernte ich viel über Gott. Die Klinik des Blauen Kreuzes ist ein christliches Haus. Es gibt neben Andachten und Tischgebeten freiwillig tägliche Bibelkreise und ein wöchentliches Bibelgespräch.
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