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"Was muss ich tun, um wirklich Sinn in mein Leben zu bringen?" Diese Frage stellte ich mir
bewusst erst als Twen, unbewusst bestimmte sie aber viele Bereiche meines Lebens schon von Kindheit an. Mein Vorbild waren dabei von klein auf Menschen,
die besondere Fähigkeiten hatten und Dinge taten, die nicht für jedermann selbstverständlich waren. Mit einem Wort Menschen, die ein interessantes Leben
führten.
Auf die Frage, was ich einmal werden wollte, antwortete ich als kleiner Bub (geb. 1954) deshalb mit
"Lokführer". Mein Elternhaus stand direkt neben den Geleisen der Mariazellerbahn, wo ich täglich die Männer beobachten konnte, die
tonnenschweren Züge fuhren. Da ich mich sehr für Technik interessierte, war ich auch oft beim einige Jahre älteren Nachbarsbuben anzutreffen, der gemeinsam
mit seinem Vater an Mopeds, alten Motorrädern und Autos bastelte.
Ich bewunderte den menschlichen Erfindergeist, und so wusste ich schon über Zweitakt-, Viertakt- oder
Wankel-Motoren Bescheid, bevor wir noch in der Schule davon lernten. Auch kaufte ich mir bereits als Zwölfjähriger von einem Bauern mit zwanzig Schilling ein
reparaturbedürftiges Moped, und als ich es wieder zum Laufen brachte, war ich besonders stolz darauf.
Damals konnte ich es kaum erwarten älter zu werden, um all die interessanten Dinge tun zu können, die mir
als Kind noch nicht erlaubt waren. An meinem 12. und 16. Geburtstag machte ich gleich längere Ausfahrten mit dem Fahrrad bzw. Moped und am 18. Geburtstag
holte ich mir den Führerschein (die Prüfung hatte ich schon kurz vorher gemacht), um sofort eine Rundfahrt mit dem Motorrad, das schon im Keller bereitstand, zu
unternehmen.
Meine damaligen Ideale waren natürlich geprägt von den Umbrüchen der 60er-Jahre, als es das Ziel vieler
Jugendlicher war, alle gesellschaftlichen Zwänge abzuschütteln und die große "Freiheit" zu erfahren, die auch in Filmen - wie Easy Rider oder
Woodstock - propagiert wurde. Andererseits
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