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Die Bibel nennt dies Neugeburt und seit diesem Abend im Jahre 1981 weiß auch ich, dass dies keine
Theorie oder schöne Worte sind, sondern eine persönliche Erfahrung, die jeder Mensch machen kann, sofern er will.
Am Ziel
Obwohl ich äußerlich derselbe war, war ich doch innerlich komplett verändert worden. Ich merkte sofort, dass diese innere Leere, die ich immer verspürt hatte,
plötzlich wie weggeblasen war. Sie war einer Freude gewichen, die ich vorher nicht gekannt hatte. Es war so, wie wenn mir jemand eine große Last, die auf
meiner Seele lag, abgenommen hätte. Der "Schuldenberg", der im Laufe der Zeit immer größer geworden war, war auf Jesus abgewälzt.
Zusätzlich begann ein Lernprozeß, der auch bis heute nicht aufgehört hat. Jesus selbst bezeichnete
Menschen, die ihm nachfolgten, als Jünger, das heißt wörtlich übersetzt Schüler oder Lernende. Am besten lernt man ihn natürlich kennen, indem man sein Wort
liest.
Schon vor meiner Bekehrung hatte ich beim Hören des Evangeliums gemerkt, dass Vieles, was heute
gang und gäbe ist, nicht mit Gottes Wott zu vereinbaren ist. Als ich nun selber in der Bibel las, merkte ich mit Erstaunen, dass Gott uns Ratschläge für alle
Bereiche unseres Lebens gibt. Zusätzlich kann man anhand der Geschichte des Volkes Israel ganz praktisch sehen, was passiert, wenn man sich nicht daran
hält, andererseits aber auch, wie das Volk oder einzelne Menschen gesegnet wurden, wenn sie bereit waren, auf Gottes Wott zu hören. Für mich bedeutete das
natürlich, vieles in meinem Leben zu ändern. Es begann bei "Kleinigkeiten", als ich z.B. aufhörte, gewisse Redensweisen und Ausdrücke
wie "Jessas na..." (Jesus nein) zu gebrauchen (die Bibel sagt schon in den zehn Geboten, dass man den Namen Gottes nicht zu Nichtigem
aussprechen soll) oder Horoskope zu lesen. Ich warf auch einen Talisman, den mir meine Großmutter geschenkt hatte, weg.
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