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Auch in der Kindererziehung begannen wir umzudenken. Wir wollten den Kindern gegenüber immer bei
der Wahrheit bleiben. So "glaubten" unsere Söhne (1982 und 1984 wurden uns zwei weitere geschenkt) nie an den Nikolo, das Christkind oder den
Osterhasen. Auch hörten sie von uns nie schaurige Märchen oder Sagen, was sich sehr positiv auswirkte, da sie alle immer sehr gut schliefen und nicht von
Albträumen geplagt wurden.
Ich selbst hatte als Kind zahllose Märchen- und Sagenbücher gelesen, in denen es oft äußerst grausam
zuging, und ich wurde immer wieder von solchen Träumen heimgesucht. Erst als ich mich zu Jesus bekehrte, sind diese nie mehrwieder aufgetreten.
Mir tun heute alle Kinder Leid, die über Harry Potter, Halloween und andere angeblich harmlose Dinge mit
einer übernatürlichen Welt und Mächten konfrontiert werden, von denen die Bibel sagt, dass wir uns nicht damit beschäftigen sollen.
Selbst in Bereichen unseres Lebens, wo man nicht die Bibel aufschlagen kann und sofort eine Antwort auf
eine Frage findet (z.B. Berufswahl, Partnerwahl usw.) erfuhr ich, dass Gott uns durch das Reden mit ihm im Gebet führt und "Türen auftut oder
schließt". Immer wieder durfte ich seine Führung und Bewahrung z.B. bei der Wohnungssuche oder im Berufsleben erfahren.
Stark verändert hatten sich auch meine Prioritäten bezüglich dessen, was ich mit meiner Freizeit machte.
So hatte ich z.B. keine Ambitionen mehr, an irgendwelchen Wettkämpfen teilzunehmen. Ich musste mir nicht mehr beweisen, vielleicht irgendwo ein paar Zehntel
Sekunden schneller als andere sein zu können, da es für mich wertvollere Dinge gab. Anderen Menschen in praktischen Dingen auszuhelfen oder ihnen durch
Beratung Lebenshilfe zu geben, verschafft einem selbst allemal meht Freude, als eine Medaille oder einen Pokal nach Hause zu bringen.
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