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Karl
Auf der Suche nach Erfüllung
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KURZGESCHICHTE
Mittwoch 7.1.2009
FREI SEIN ? !

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Das imponierte meinem Bruder so sehr, dass er sich dann auch selbst dafür entschied, Jesus Christus nachzufolgen. Dies hatte natürlich Konsequenzen. So hatte er des öfteren Diskussionen mit meinen Eltern, die in der Bibel eher ein Legendenbuch als einen historischen Tatsachenbericht sahen. Bei diesen "Disputen" war ich manchmal Ohrenzeuge, ohne mich selbst einzumischen. Trotzdem merkte ich, dass viele Aussagen der Bibel sehr schlüssig waren und eigentlich die Wahrheit über das Wesen des Menschen aussagten. So hörte ich zum Beispiel, dass jeder Mensch von Natur aus ein Sünder ist, und dass nur durch Jesus Christus Vergebung vor Gott möglich sei. Obwohl ich dachte, dass dies natürlich auf die meisten Menschen zutrifft, nahm ich mich selbst davon aus. Ich ging ja nach wie vor oft am Sonntag zur Kirche, manchmal auch zur Beichte und Kommunion, und somit hatte ich gemäß der katholischen Lehre nach meinem Tod maximal einige Jahre Fegefeuer zu erwarten. Nun berichtet die Bibel aber etwas ganz anderes, nämlich dass es gar kein Fegefeuer gibt, sondern dass den Menschen entweder ewige Errettung oder ewiges Verlorensein erwartet. Die Entscheidung darüber fällt schon hier auf Erden.

Wer denkt, muss glauben
Auch Eva war daran interessiert, was es mit diesen AussagenVollmond auf sich hatte, und so besuchten wir - wir hatten in der Zwischenzeit geheiratet - öfter gemeinsam Veranstaltungen von christlichen Gemeinden in Wien, wo in Vorträgen bzw. Predigten die wichtigsten Punkte des Evangeliums genauer behandelt wurden. Auch gab mir mein Bruder Literatur zu lesen, in der von Wissenschaftern argumentiert wird, dass die allgemein gelehrte (atheistische) Evolutionstheorie eine reine Hypothese mit vielen Widersprüchen und keinen wirklichen Beweisen sei. So faszinierte mich zu lesen, dass die Jahrmilliarden, die angeblich seit Entstehung der Erde vergangen seien (und die auch für die Entwicklung des Lebens notwendig sind) nirgends wirklich belegt werden können. Eines der ersten Beispiele, die mir damals sehr einleuchteten war, dass man heutzutage z.B. genau messen kann, wie viel Staub pro Jahr aus dem Weltraum auf den Mond fällt. Auch wenn diese Menge nur sehr gering ist, hätte sich im Laufe der Zeit eine meterdicke Staubschicht auf der Mondoberfläche ansammeln müssen. Deshalb hatten auch die ersten Mondautos, die von den Amerikanern konstruiert wurden, extrem große Räder. Tatsächlich liegen aber nur wenige Zentimeter Staub am Mond.
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