|
Sandburgen zerstört, aber wußte
genau, dass ich durch mein Verhalten oder durch Worte anderen Schaden zugefügt hatte, und dass dies auch weiterhin so sein würde. Gegen Vieles kann man
sich heutzutage versichern, aber gegen Schäden im zwischenmenschlichen Bereich gibt es nichts, was alles "wieder gut macht", wie man es in der
Werbung hört.
Nun
war da aber das Evangelium, das mir sagte, dass es Vergebung für jede Sünde gibt, weil Jesus für
alles am Kreuz bezahlt hat. Dazu ein Beispiel:
Als ich einmal, wie schon erwähnt, bei einem Unfall verletzt wurde, wurde mir als "Wiedergutmachung" für die Schmerzen, die ich erlitten hatte,
Schmerzensgeld zugesprochen. Der schuldige Autofahrer musste aber nicht selbst bezahlen, da jemand anderer- die Versicherung - bezahlte. Genau das tat
auch Jesus am Kreuz. Er, der selbst nicht Schuld war, bezahlte für die Schuldigen, wobei er den höchstmöglichen Preis bezahlte. Selbst ein Mörder, der - wie es
heute noch in vielen Ländern der Fall ist - die Todesstrafe zu erwarten hat, kann im Gericht Gottes freigesprochen werden, da Jesus seine Strafe auf sich
genommen hat.
Traurig sieht es jedoch für einen Menschen aus, der niemanden hat, der für ihn bezahlt. Mir wurde klar,
dass ich eigentlich auch so einer war. Ich hatte keine "Versicherung" für die Ewigkeit, Jesus war nicht Teil meines Lebens. Langsam reifte in mir der
Entschluß, diesen Zustand zu ändern. Erleichtert wurde mir dies zusätzlich, als Eva eines Tages nach einem Vortrag zu mir sagte, dass sie ihr Leben Jesus geben
möchte, und genau das wollte ich auch.
Wir sagten dies meinem Bruder und verabredeten uns mit ihm für den nächsten Abend, da er sicher
gehen wollte, dass wir nicht aus einer Emotion heraus handelten. Aber wir waren uns beide hundertprozentig sicher, dass wir Vergebung brauchten, und so
bekannten wir dann Jesus unsere Schuld, und baten ihn, die Führung unseres Lebens zu übernehmen.
| zurück | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Index | weiter  |
|
|