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| Nun probiere ich Dir meine lange Geschichte zu erzählen.
Also ich bin am 6. Mai 1970 geboren und wohnte in Thu Duc, das ist in der Nähe von Saigon, und liegt in Süd Vietnam. Heisst aber nach dem Krieg Ho Chi Minh Stadt . Wir waren zwar eine arme Familie, aber wir waren glücklich. Ich bin sehr geborgen auf gewachsen. Meine Eltern sind lieb, besonders meine Mutter. Wir Kinder haben Respekt vor unseren Eltern. Wir waren eine 13 köpfige Familie inklusiv die Mutter von meinem Vater. Ich habe 5 älteren und 2 jüngeren Brüdern, und eine ältere und eine jüngere Schwester. Ich bin die Siebte... Meine Eltern sind Ahnenverehrer. Und so mussten wir Kindern den Eltern nachahmen. Sie beten also unsere Vorfahren an, oder besser gesagt, all denen, die gestorben sind. Das machen sie nicht jeden Tag, nur an speziellen Daten. So weit ich mich erinnern kann, ernährte uns der Vater. Manchmal musste auch meine älteren Geschwister dazu beitragen, etwas Geld nach Hause zu bringen, in dem sie Früchte oder Gemüse verkauften, oder sonst wo arbeiten gingen. Am Tag der Kapitulation 30. April 1975 als wir das Mittagessen assen, kam die Sirene. Alle mussten in die Zivilschutzraum Zuflucht suchen. Bis am Abend verbrachten wir uns dort. Eine Bombe fiel auf unserm Dorf und tötete 3 Nachbaren von uns. Ich war damals fast 5 Jahre alt. Ich ging 3 Jahre (1976 - 1979) in Vietnam in die vietnamesische Schule. Die Schule ist nicht etwa gratis. Man muss dafür bezahlen. Als ich 6 oder 7 Jahre alt war, hat ein Nachbars Junge meiner Schwester (4 oder 5 Jahre alt) und ich gelockt, um mit ihm und ein anderer Junge mit zugehen. Ein Junge ist etwa 20 Jahre alt, und der andere Junge war in meinem Alter. Sie sagten, wenn wir mit ihnen gehen würden, bekämen wir Geld.Wer hat schon nicht ein Auge auf's Geld. Und so waren wir mit ihnen zu einer grossen Betonröhre gegangen. | | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Index | weiter  |
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