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Kim Ai
Flucht aus Vietnam
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KURZGESCHICHTE
Mittwoch 16.4.2014
FREI SEIN ? !

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Denise Chong - Die Geschichte der Kim Phuc


Netz fallen könnte. Aber Gott sei Dank! ER hat uns alle das Leben gerettet. Gleich darauf sank unser kleines Schiff My Tho 072.
Ja, das englische Schiff brachte uns nach Malaysia in einem Flüchtlingslager. Und dort verbrachten wir einige Zeit, vielleicht ein paar Wochen. Danach brachten sie uns auf einer malayischen Inseln. Dort lebten wir 11 Monate lang. Wir mussten dort einfach abwarten, bis ein Land uns Flüchtlinge aufnehmen wollten. Die Zeit auf dieser Insel war eigentlich auch sehr schön. Auch als Flüchtlinge waren wir ziemlich sehr frei. Wir konnten fischen, schwimmen, Muschel suchen, Krabbeln fangen und wir mussten auch selber das Essen zubereiten. Wir haben auch Beziehungen zu anderen Flüchtlingen geknüpft, die wir auch noch in der Schweiz weiter gepflegt haben. Jedes Mal wenn wir sie besuchten, erzählten sie vieles von damals, als wir noch auf der Insel von Malaysia waren. Ich kann mich noch an einem Ereignis erinnern, dass ich Süssigkeiten gestohlen habe. Ein paar Mal (2,3,4) habe ich gestohlen. Ein Mal hat mir der Besitzer auf frischer Tat ertappt. Seitdem habe ich nie mehr in meinem Leben gestohlen.
Endlich kam die Zeit, in dem wir uns sogar ein Land auswählen durften, wo wir hin gehen können. Es waren Amerika, Kanada, österreich, Deutschland, Frankreich, Schweiz und viele andere...... Aber mein vierter Bruder wählte einfach die Schweiz. Wir wussten aber nichts über die Schweiz.
Die Zeit verging wie im Flug. Die Malayen brachten uns für einige Zeit wieder nach Kuala Lumpur in ein Flüchtlingslager. Meine Mutter war dazumal schon krank. Sie musste in Kuala Lumpur ins Spital eingeliefert werden, bis wir mit dem Swissair in die Schweiz fliegen durften. Und bevor wir in die Schweiz geflogen waren, konnten wir den Schellenursli Film auf einer grossen Leinwand anschauen. Wir sahen Schnee, das weiss ist, den Jungen Schellenursli mit einer Zipfelmütze und Handschuhe. Ich kannte Schnee nicht. Es ist alles so neu für mich. Aber wir waren alle sehr neugierig, was uns erwarten wird. Meine Familie musste in zwei Gruppen teilen.
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