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Ana
Bittere Tränen, leuchtende Hoffnung
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KURZGESCHICHTE
Mittwoch 24.9.2014
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Denise Chong - Die Geschichte der Kim Phuc


Die Gruppe mit meinen Eltern und wir fünf Kleinsten, ist die Eine. Und die Andere waren also mein ältester Bruder, dessen Ehefrau bis zu meinem fünften Bruder. Sie konnten früher in die Schweiz fliegen als wir.
Ja, und am 11. November 1980 kamen auch wir in Zürich an. Wir mussten mit dem Bus bis nach Luzern (Emmenbrücke) fahren. Ich erinnere mich noch, dass es ganz viel Schnee hatte. Es schneite sogar noch. Und es war eiskalt. In diesen Flüchtlingslager mussten wir ca. 3 Monaten bleiben. Dort hatten wir die Schweizerkost kennen gelernt. Das hat uns sehr gut geschmeckt.
Meine kranke Mutter musste nach der Fluglandung ins Spital Meine Mutter Nhi Mui, die am 25. Dezember 1980 gestorben ist.eingeliefert werden. Wir konnten sie aber besuchen. Ich weiss noch von einem Spitalbesuch. Ich habe sie nicht mal gefragt, wie es ihr geht. Dann hat mein Vater mir geschumpfen, warum dass wir nicht nach dem Gesundheit unserer Mutter fragte. Ehrlich gesagt ich weiss es auch nicht. Meine liebe Mutter wehrte sich für uns und sagte, wir sind ja noch kleine Kinder. Sie ist wirklich eine sehr liebe Mutter. Nur schade, dass sie keine Gelegenheit hatte die Schweiz anzuschauen oder kennenzulernen. Und am Weihnachten den 25. Dezember 1980 verschied sie von uns wegen der Blutleukämie.
Es war ein Schock für uns, vorallem für meinem Vater. Damals stand er alleine mit seinen 8 Kindern, eine ältere Schwester von mir war ja in Vietnam geblieben, weil wir einander verpasst hatten. Mein jüngster Bruder war damals 4 Jahre alt. Mein Vater war psychisch am Boden und musste Medikamente einnehmen und zur Erholung wurde er im Jahre 1981 nach Montreux gefahren. Erst vor 3 oder 4 Jahren habe ich erfahren, dass sie am Weihnachten von uns ging. Und das ist für mich am Anfang gar nicht so einfach. Weihnachten ist ja für mich als Christ ein frohes Botschaft, aber auch zugleich der Todestag meiner Mutter. Jedes Mal wenn ich an sie denke, kamen mir Tränen herunter. Ich habe sie so lieb und träume ab und zu noch von ihr.
Sie wird so lange in meinem Herzen bleiben, bis ich nicht mehr existiere.
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