Bild btopl.jpg wurde nicht geladen
 Kurzgeschichte  für  11. Januar 
Zum ForenbereichForum
Newsletter abonnierenNewsletter
GästebuchGästebuch
Diese Seite weiter empfehlenTell a Friend
Bild btexts.jpg wurde nicht geladen
Bin ich ein toter Bahnhof?

GESCHICHTEN
KURZGESCHICHTE
Mittwoch 7.1.2009Archiv

FREI SEIN ? !

SuchenSUCHEN:
 

Das Buch zu dieser Kurz-
geschichte.
Hier bestellen:
Axel Kühner
Überlebensgeschichten für jeden Tag

In der kleinen Schwefelbergwerkstadt Riesi auf Sizilien gibt es einen einsamen Bahnhof. Man findet dort ein Bahnhofsgebäude, einen Bahnhofsteig und Signalanlagen. Aber es sind niemals Schienen gelegt worden. So ist niemals ein Zug in Riesi angekommen. Kein Zug konnte von dort abfahren. Der Bahnhof ist tot.

   Es gibt Menschen, die gleichen jenem Bahnhof von Riesi. Sie sind Geschöpfe Gottes. Sie haben ihre Ohren zu hören, was Gott ihnen sagen will. Sie haben Herzen, um Gottes Liebe zu empfangen. Sie haben Hände, um Gottes Liebe weiterzuschenken. Aber sie haben die Verbindung zu Gott abgebrochen. Darum sind auch ihre Verdindungen zum Mitmenschen gestört. Ja, auch zu sich selbst haben sie ein gespaltetes Verhältnis. Sie wollen leben und tun alles, um es kaputtzumachen.
   Wir alle sind tot wie der Bahnhof der kleinen Stadt auf Sizilien, wenn Gottes Liebe nicht bei uns ankommt und durch uns weitergeht zu anderen Menschen. Auch wenn wir einer Kirche angehören und ein normales Leben führen, sind wir ohne eine persönliche Beziehung im Glauben an Jesus tot. Ohne Gottes Liebe sind unsere religiösen Bücher wie Kursbücher in einem toten Bahnhof. Ohne Gottes Liebe ist unsere Kirchenmitgliedschaft wie eine Fahrkarte, die nie gebraucht wird. Das Leben, das Gott uns in Jesus schenken will, kommt nie bei uns an. Die Liebe, die Gott durch uns hindurch in die Welt tragen will, geht nie von uns aus. Wir sind tot, wie schön auch alles Äussere sein mag. - Gott hat die Verbindung zu uns gesucht und hergestellt. Seine Züge kommen bei uns an. Wir können einsteigen in eine lebendige Beziehung zu Gott im Glauben an Jesus, im Danken und Hoffen. Wir müssen nicht länger ein toter Bahnhof sein.

«Denn ich, der Herr, bin bei euch, um euch zu helfen.»
(Jeremia 30,11)


Quelle: Axel Kühner, Überlebensgeschichten für jeden Tag, Aussaat Verlag
 zurück zum 10. Januar11. Januarweiter zum 12. Januar
 Weiterführende Links:  
  • Wirkliche Freiheit
  • © 2003-2009 Sonja Blum   DisclaimerImpressumSiteMapNachricht an  Webmaster