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Martin Buber erzählt von seinem Grossvater. Er war gelähmt und wurde eines Tages gebeten, die Geschichte von seinem Lehrer zu erzählen. Da erzählte er, wie der heilige Baalschem beim Beten zu hüpfen und zu tanzen pflegte. Der Grossvater stand und beschrieb den Lehrer, und die Erzählung riss ihn so hin, dass er hüpfend und tanzend zeigen musste, wie es der Meister gemacht hatte. Von Stund an war er von seiner Lahmheit geheilt.
So muss man von Jesus erzählen und das Leben verkündigen, dass es uns selbst hinreisst und andere ansteckt. Es gibt so viele Rechtgläubige und so viele richtige Predigten, aber so wenige Begeisterte, Hingerissene, über deren Glaubenszeugnis andere Menschen zum Glauben und sie selbst wieder in Schwung und auf die Füsse kommen.
«Wir können unmöglich verschweigen, was wir gesehen und gehört haben!»
| Quelle: Axel Kühner, Überlebensgeschichten für jeden Tag, Aussaat Verlag |
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