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Mir
ging's dann auch mehrere Monate wieder sehr gut, bis die nächste Depression kam. Wieder dachte ich, dass alles
sinnlos sei und ich sowieso nie wieder glücklich werde. Als sich meine Gedanken nur mehr um Selbstmord drehten, ging
ich freiwillig in die Psychiatrie, aber die Ärzte und Therapeuten konnten mir nicht helfen.
Als ich wieder raus kam, ging's mir noch schlechter.
Meine Eltern steckten mich in eine christliche Einrichtung. Dort waren Menschen, die Probleme mit Drogen hatten,
psychisch krank waren oder in einer Lebenskrise steckten. Ich lernte Leute kennen, die eine total kaputte Vergangenheit
hatten, von ihrer Familie misshandelt wurden und keine Berufsausbildung hatten.
Aber sie vertrauten auf Gott und sahen mit Zuversicht in die Zukunft.
Das faszinierte mich.
Ein Mädchen dort schenkte mir einen Anhänger, wo ein Vers der Bibel draufstand:
"Denn ich kenne die Pläne, die ich für euch habe, spricht der Herr, Pläne des Friedens und
nicht zum Unheil, um euch Hoffnung und eine Zukunft zu geben.'
Ich dachte mir:
Gott hat auch einen Plan für mich und mein kaputtes Leben.
Ich hatte auch ein sehr schlechtes Gewissen, weil ich meine Eltern jahrelang angelogen hatte. Ich durfte erfahren, dass
mir Jesus alles verzeiht, wenn ich ihn darum bitte.
Ich betete: "Jesus, ich habe versucht, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es ist im Endeffekt nur Mist
herausgekommen. Bitte nimm du mein Leben in die Hand."
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