| Ich folgte interessiert den Berichten der Reise der Beatles nach Indien, ihrem Meditationstrip zum Maharishi Mahesh Jogi mit der Transzendentalen Meditation (TM genannt).
Als mein Vater mich auf einen Informationsabend über TM aufmerksam machte, stieg ich sofort darauf ein. Dies schien mir ein Weg zu sein um ein tieferes Selbstbewusstsein zu erhalten und den Menschen und Umständen um mich herum Ruhe und Gelassenheit entgegenzubringen und mich damit selbst darzustellen. So besuchte ich die Einführungskurse. Man hatte entweder Blumen oder Früchte zur Einführung mitzubringen. Da ich von der Flower-Power-Strömung angetan war, schien mir dies nicht aussergewöhnlich. Die Einführung war in zwei Abschnitte aufgeteilt: eine allgemeine Einführung mit der Hervorhebung des Jogi und dann die eigentliche Einweihung in die TM. So wurde ich von einem "Lehrer" in einen separaten Raum geführt wo unter einem Bild vom Jogi Räucherstäbchen einen süssen Duft verbreiteten. Dort legte ich meine Gaben auf einen Teller. Mein Lehrer betete in einer mir unbekannten Sprache und weihte mich in das Geheimnis meines Mantra ein. (Dies ist ein Wort, das man beim meditieren immer und immer wieder leise oder laut vor sich hin spricht. Diese Wiederholungen sollen einem helfen, seine oberflächlichen Gedanken auszuschalten und mehr und mehr in die transzendenten Tiefen des Bewusstseins einzudringen.) Es sei ein Geheimnis und müsse gut bewahrt bleiben. Wenn man es jemandem weitersage, verliere es die Wirksamkeit. So übte ich mich von nun an täglich 30 - 60 Minuten in der Praxis der TM. (Nur bis zum Schweben brachte ich es leider nicht!)
Ja - so gefiel ich mir! So wollte ich mich darstellen. Der unnahbare, tiefsinnige, Ruhe-ausstrahlende ....
Aber da gab es Leute, denen missviel dies. Hänsel, der ältere Bruder von Güst hatte mich eingeladen um mit mir zu sprechen. Ich hörte ihn an, wie er zu mir von Gott und der Bibel | zurück | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 Index | weiter  |
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