| sprach. Was ich da mache, mit der TM sei Gott ein Greuel, sagte er mir neben vielem anderem. Nun, dies konnte mich nicht erschüttern: Er habe seinen Glauben und ich habe meinen und wir seien beide glücklich (war ich es wirklich oder redete ich mir das nur ein?). Für mich war das Thema Bibel und Jesus vom Tisch. Aber Hänsel liess nicht locker. Immer wieder mal lud er mich ein - aber ich gab ihm mehr als einmal einen Korb.
Inzwischen hatte ich meine erste Berührung mit leichten Drogen. Kollegen rauchten Gras und boten mir ebenfalls an - ich nahm dankend an - war aber etwas enttäuscht da ich kaum etwas spürte.
Wieder eine Einladung von Hänsel: Ein Vortrag über Meditation, Drogen und östliche Religionen! Nun, das Thema schien in Ordnung zu sein. Ich willigte ein, ihn an diesen Abend in einem Heilsarmeelokal zu begleiten. Dort waren junge Leute die aus ihrem Leben berichteten. Wie sie auf der Suche nach dem Sinn des Lebens im Sumpf der Drogen, Kriminalität bis zu Selbstmordversuchen gescheitert waren - bis sie ihr Leben bankrott erklärten und durch das Opfer von Jesus Christus, das er für sie dargebracht hat, um ihrem Leben einen Sinn zu geben, einen neuen Anfang machten. Ich war echt beeindruckt - ich spürte, dass diese Leute das gefunden hatten, wonach ich suchte. So wollte ich gerne mehr erfahren über ein Leben mit Jesus. Am Bücherstand kaufte ich ein Taschenbuch: "Ich suchte stehts das Abenteuer". Ja - dies schien mir die richtige Richtung zu sein.
Ich wollte noch mehr über Jesus und die Bibel wissen. Zuhause suchte ich nach einer Bibel. Ich wusste, dass irgendwo in einem Kasten ein grosses, dickes, altes Buch war. Dies musste eine Bibel sein. (Es dauerte einige Tage bis ich erkannte, dass es gar nicht die Bibel war, sondern ein katholisches Buch: "Der Sonntag der katholischen Familie". Ich wurde stutzig, weil immer wieder Textpassagen in Anführungs- und Schlusszeichen vorkamen mit komischen Kürzeln wie: Gal 5,22-33 u.a. Es ist traurig aber wahr - ich wusste nicht was eine Bibel war, wie sie aussah oder was darin stand.) Hänsel und seine Freundin, eine ehemalige Klassenkameradin von mir, behielten den Kontakt aufrecht. Obwohl wir uns nur wenig sahen, | zurück | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 Index | weiter  |
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