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Verena
Von der Dunkelheit ins Licht
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KURZGESCHICHTE
Donnerstag 24.4.2014
FREI SEIN ? !

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aggressiv gegen mich vor indem sie mich beschimpfte und die Nacht über stundenlang schreiend gegen meine Zimmertür schlug. Sie nahm mich nicht mehr als ihre Tochter wahr. Am nächsten Morgen nach einer dieser nächtlichen Sessions war sie wieder die liebevolle, herzliche Mama, die ich kannte. Das ständige Auf und Ab der Gefühle machte mich auf Dauer ziemlich fertig und ich wurde immer introvertierter.

Mit 14 fing ich dann an woanders zu schlafen, wenn es abends zu laut wurde. Abends suchte ich ganz bewusst Ablenkung von meinen seelischen Problemen. Wegzugehen bedeutete für mich immer gleichzeitig, von meinen Problemen wegzugehen, und es funktionierte ganz gut bis ich 20 war. Ich ging auf Punkkonzerte, fing an zu kiffen wurde zum Stammgast in Pubs und Bars etc. Später lernte ich Leute kennen, die elektronische Musik hörten und exzessiv auf verschiedene Drogen feiern gingen, und schloss mich ihnen an. Allmählich fing ich an, genau wie meine Eltern zu werden und freundete mich mit dem Rauschzustand an. So konnte ich wunderbar meine Probleme betäuben, und sie dann - wie könnte es anders sein? - jeden Morgen wieder begrüssen! Wie sinnlos! Bald war ich nicht nur fertig mit der Welt, sondern fertig von der Welt. Ich fand keinen Halt im "Spass", den einem die Welt so anzubieten hat, noch in Beziehungen. So sank ich immer tiefer und tiefer. Auch wenn ich sieben Jahre lang fast immer einen Freund hatte, von dem ich mir die Geborgenheit und Liebe erhoffte, konnte mir natürlich kein Partner den Vater ersetzen und ausreichend Liebe geben. Erschreckend war, dass ich viele Menschen genauso verletzte, wie auch ich verletzt worden war. Ich war Schuld an den Tränen vieler lieber Menschen. Einerseits schien ich ein Opfer meiner familiären Umstände zu sein, andererseits verhielt ich mich aufs Brutalste egoistisch und rücksichtslos, wenn es darum ging meinen eigenen Kopf durchzusetzen. Diese Schuld die ich mir selber auflud, trug nicht gerade dazu bei, dass ich mich besser fühlte. Das Böse, vor dem ich mich so sehr fürchtete, verbreitete sich langsam auch in meinem Leben.

Eine zusätzliche Belastung war die Beziehung zu meinem Dad, der ein Alkoholiker mit überdurchschnittlichem Grössenwahn ist. Er war wohl der einzige Konrektor einer Realschule, der es sich herausnahm in den Pausen in die Kneipe gleich um die Ecke zu gehen und sich
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