Weiterführende Links:
Bild btopl.jpg wurde nicht geladen
Suizid
Zum ForenbereichForum
Newsletter abonnierenNewsletter
GästebuchGästebuch
Diese Seite weiter empfehlenTell a Friend
Bild btexts.jpg wurde nicht geladen
Mögliche Motive einer Suizidhandlung
SELBSTTÖTUNG
GrundsätzlichesMotiveEpidemiologieErkennenHelfenSuizid und GlaubeErfahrungsberichteArtikel im Beobachter 24/03Lebensgeschichte: «Selbstmord oder neues Leben?»

GESCHICHTEN
KURZGESCHICHTE
Montag 22.9.2014
FREI SEIN ? !

Letzter Ausweg Suizid
Sendung zum
Thema Suizid im
Fenster zum Sonntag.
Fenster zum Sonntag "Letzter Ausweg Suizid" Video (450 kbps)

Suizidal wird ein Mensch, wenn er einer ihm unerträglichen oder unlösbar erscheinenden Situation nur dadurch glaubt entrinnen zu können, daß er sich dem Leben entzieht. Beweggründe sind Enttäuschung, vor allem in den zwischenmenschlichen Beziehungen, und Angst, insbesondere vor einer Gefahr, vor einem Leiden, vor dem Tode, vor der Entdeckung einer Schuld, vor dem Ausbruch einer Geisteskrankheit, vor Prestigeverlust, vor Abwertung in den Augen anderer, teils aus eigener Schuld, teils aus unbegründeter Verkennung. Gemeinsam ist allen Suizidsituationen die Hoffnungslosigkeit.

Der Wunsch nach Selbsttötung ist oft aber nicht das einzige Motiv zur Suizidhandlung. Vielmehr spielen vielfältige andere Beweggründe mit, die teils bewusst, teils unbewusst sind. Dabei lassen sich einige wesentliche Motive abheben, die immer wieder festzustellen sind, im Einzelfall aber ein unterschiedliches Gewicht haben.

1. Autoaggression. Der Wunsch nach Selbstvernichtung, Selbstzerstörung. Nebst depressiver Verzweiflung und einem Sich-Aufgeben kann auch eine Inversion (Umkehrung) ohnmächtiger Aggression bedeutungsvoll sein. (Fremdhass, der sich nicht am entsprechenden «Objekt» entladen kann, wird zum Eigenhass.)

2. Setzen einer Zäsur, eines Einschnittes im Erleben. Durch bIosses Ausschalten des Bewusstseins (z.B. durch Schlafmittel) will der Erkrankte der unerträglichen Situation entgehen. («Ich wollte erst einmal nichts als schlafen und wegsein».)

3. Appell an die Umwelt. Die Suizidhandlung ist ein äusserster Versuch, die Umwelt aufzurütteln, ihr den Ernst der Situation vor Augen zu führen, ein Hilferuf oder Appell, die Situation doch noch zum bessern zu ändern, (z.B. mehr Zuwendung zu geben, etwas rückgängig zu machen etc.).
zurück zurück zum Seitenanfang weiter
 
  • Psychisches Trauma
  •  
  • Wirkliche Freiheit
  • © 2003-2014 Sonja Blum   DisclaimerImpressumSiteMapNachricht an  Webmaster