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1 Million Suizidopfer
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Donnerstag 23.10.2014
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Letzter Ausweg Suizid
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Thema Suizid im
Fenster zum Sonntag.
Fenster zum Sonntag "Letzter Ausweg Suizid" Video (450 kbps)

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Weltweit sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Suizid als durch Krieg und Mord zusammen - nämlich fast eine Million. Die höchste Selbsttötungsrate weisen Länder in Osteuropa auf.

Suizid sei ein tragisches, weltweites Problem, betont Catherine Le Gales-Camus, stellvertretende Beauftragte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf.

Den Angaben der WHO zufolge nehmen sich mehr Männer als Frauen das Leben, während Frauen häufiger einen Suizidversuch unternehmen als Männer. Jährlich gebe es schätzungsweise 10 bis 20 Millionen Suizidversuche.

Die meisten Menschen bringen sich demnach in Osteuropa um, namentlich in den baltischen Rebubliken, wo jährlich 30 auf 100'000 Menschen Suizid begehen. In der Schweiz liegt die Rate nahe bei 20 auf 100'000, während der Weltdurchschnitt bei 16 liegt. Gemäss WHO kam es in der Schweiz im Jahr 2000 zu 1378 Suiziden, 979 Männer und 399 Frauen.

In Südamerika und moslemischen Ländern liegt die Suizidrate vergleichsweise niedrig. Im Allgemeinen würden die Menschen mit zunehmendem Alter häufiger Suizid begehen.

In der jüngsten Zeit habe suizidales Verhalten unter jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren alarmierend zugenommen. Bei ihnen ist die Selbsttötung die zweithäufigste Todesursache nach den Verkehrsunfällen.

Auslöser für Suizidgedanken seien meist Armut, Arbeitslosigkeit, der Verlust eines nahestehenden Menschen, Streitigkeiten und Probleme im Beruf.

Bei vielen Selbsttötungen spielten auch frühere Suizidfälle in der Verwandtschaft, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Kindesmissbrauch, gesellschaftliche Isolierung und psychische Störungen wie Depressionen oder Schizophrenie «eine zentrale Rolle», hiess es in der Erklärung weiter.

Es gebe «einen dringenden Bedarf», das weltweite Handeln abzustimmen und zu verstärken, «um diese unnötige Rate zu verhindern», betonte Le Gales-Camus.

Die Aufklärungs-und Vorbeugungsarbeit müsse sich darauf richten, Pflanzenschutzmittel, Medikamente und Schusswaffen für potenzielle Selbstmörder schwerer zugänglich zu machen.

Ausserdem sollen Ärzte besser ausgebildet werden, um Suizidneigungen bei ihren Patienten rechtzeitig erkennen und behandeln zu können.

Wenn Berufe im Zusammenhang mit Suizidhäufigkeit betrachtet werden, dann führen Metzger, Maler, Gipser und Ärzte die Spitze der Suizide an.
Unter den Ärzten wiederum stehen gemäss Kielholz die psychotherapeutisch tätigen an erster Stelle, nämlich zehnmal häufiger als die Internisten und Pädiater (Kinderärzte).

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