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Manche empfinden, das
traumatische Erlebnis war der "Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte". Es scheint
zu bestätigen, was sie schon lange im geheimen 'wussten', zum Beispiel, dass sie sich selbst nicht
trauen können oder dass sie nicht mal mit der kleinsten Schwierigkeit fertig werden.
Falls sich Ihr Selbstbild zum Negativen geändert hat, werden Sie darüber mit Ihrem Therapeuten
sprechen.
11. Negative Sicht der Welt
Nach einem traumatischen Erlebnis sehen viele Menschen die Welt und andere Menschen in einem
anderen, negativen Licht. So mag Ihnen die Welt, die Ihnen vorher sicher erschien, plötzlich sehr
gefährlich vorkommen. Oder Sie mögen denken, dass Sie niemandem mehr trauen können. Andere
Menschen, die bereits vor dem traumatischen Erlebnis schlechte Erfahrungen gemacht haben und negativ
über sich selbst, die Welt und andere Menschen dachten, sehen in dem Trauma eine Bestätigung ihrer
Überzeugungen, wie zum Beispiel "Die Welt ist gefährlich" oder "Man kann
niemandem trauen".
Falls Sie solche negativen Gedanken haben, werden Sie darüber mit Ihrem Therapeuten sprechen.
12. Erinnerungen an die Vergangenheit
Schliesslich kann ein traumatisches Erlebnis auch Erinnerungen an ähnliche Ereignisse in der
Vergangenheit hervorrufen. So erinnert man sich plötzlich wieder lebhaft an Geschehnisse, die man
schon vergessen oder hinter sich gelassen hatte und die ebenso erschütternd sein können wie das vor
kurzem erlittene Trauma. Was einen während des Traumas an diese früheren Erlebnisse erinnert,
können ähnliche Eindrücke und Empfindungen sein (z.B. ein kaltes Gefühl im
Körper, die Stimme eines wütenden Mannes) oder eine ähnliche Bedeutung der
Situation (z.B. Ereignisse, bei denen man sich verletzlich und hilflos fühlte oder glaubte, in
Lebensgefahr zu sein). Wie beim Abschnitt zum Wiedererleben dargestellt, können solche
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